Flüchtlingsdrama fordert 62 Todesopfer: Meschenschlepper warfen Leute ins Meer!

Unglück vor der Küste Jemens: 32 Personen gerettet Seit Jänner 5.000 Menschen in den Jemen geflüchtet

Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes vor der jemenitischen Küste sind mindestens 62 Menschen ums Leben gekommen. Aus Sicherheitskreisen im Jemen verlautete, das Boot sei mit somalischen Flüchtlingen besetzt gewesen. 32 Menschen hätten das Unglück überlebt und seien in Flüchtlingslager gebracht worden.

Die Zeitung "Al Ayman" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, 16 Leichen seien an der Küste angeschwemmt worden. Weitere trieben auf dem Wasser. Aus Kreisen der jemenitischen Behörden verlautete, Überlebende hätten ausgesagt, die Menschenschmuggler hätten sie beim Anblick der Küstenwacht ins Meer geworfen.

Zuvor hatte der Jemen erklärt, seit Jänner seien dort 5.000 Flüchtlinge aus Äthiopien und Somalia eingetroffen. 395 seien bei dem Versuch ums Leben gekommen, die jemenitische Küste zu erreichen.

(apa/red)