Fakten von

Ute Bock: Umgang mit
Flüchtlingen "scheinheilig"

"Das schlimmste ist die fürchterliche Einstellung", sagt die Flüchtlingshelferin

Ute Bock 2015 © Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Flüchtlingshelferin Ute Bock ist der Meinung, dass beim Umgang Österreichs mit der aktuellen Flüchtlingskrise eine Portion Scheinheiligkeit mitschwingt: "Es ist nicht das wichtigste, dass die Leute da einen Kilo Brot hintragen", sondern die "Einstellung" der meisten Menschen, sagte Bock anlässlich des Langen Tags der Flucht im APA-Gespräch.

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Jene, die die Flüchtlinge nun "durchwinken", hätten nie von Angesicht zu Angesicht mit den Menschen zu tun, kritisierte die 73-Jährige, die sich seit Jahren um Asylwerber und Flüchtlinge kümmert. Am Westbahnhof krabbelten Kinder am Boden herum, "so was furchtbares". Sie habe Bewohner des Ute-Bock-Hauses dorthin geschickt, um zu helfen, "weil die das am besten wissen, wie das ist". Auch habe sie versucht, ein Notquartier aufzutreiben. "Ich halt' das nicht aus, mir ist richtig schlecht, wenn ich heim geh'", meinte Bock zur Situation am Bahnhof. Das Schlimmste sei aber nicht, wie schlecht es den Menschen dort gehe, sondern "das Schlimmste ist, das wir so eine fürchterliche Einstellung haben - wenn ich in der Straßenbahn höre, 'wären sie halt daheim geblieben', das ist unerträglich".

Für die bevorstehende Wien-Wahl "hoffe ich auf die Vernunft der Leut'", meinte sie. Ein Fan von FPÖ-Chef Heinz Christian Strache ist sie erwartungsgemäß nicht: "Wenn sie den Strache interviewen, denk ich mir: Um Gottes Willen, drehts das ab!" Bocks Wahlempfehlung: "Ich werde die Roten wählen, weil wenn die nimmer sind, kann ich den Schreibtisch abgeben", schließlich habe die SPÖ sie immer unterstützt.

17:26 - Kroatien öffnet Grenze zu Serbien

Kroatien hat an der Grenze zu Serbien die beiden Übergänge bei Bajakovo und Tovarnik am Freitag um 17.00 Uhr wieder geöffnet. Auf der Website des kroatischen Innenministeriums hieß es dazu am Freitagabend: "Die Grenzübergänge Bajakovo und Tovarnik sind für den gesamten Verkehr, ohne Restriktionen, offen." Bereits am Nachmittag hatte die Regierung den Schritt in Aussicht gestellt.

15:52 - Bundesheer sichert drei weitere Grenzübergänge

Nach Spielfeld und Bad Radkersburg wird das österreichische Bundesheer ab sofort die Polizei auch an den Grenzübergängen Langegg, Mureck und Sicheldorf unterstützen, teilte das Militärkommando Steiermark am Freitag mit. Zudem werden Patrouillen nun auch zwischen den Grenzübergängen an der Staatsgrenze zu Slowenien aufgenommen.

Zur Überwachung der grünen Grenze werden speziell ausgerüstete Hubschrauber des Bundesheeres mit Aufklärungsflügen die Maßnahmen am Boden ergänzen. "Aus den bisherigen Erfahrungen ist ein größeres Augenmerk auf den Bereich der Südoststeiermark zu legen, weshalb vorübergehend Kräfte aus Straß auch in die ehemalige Mikl-Kaserne in Bad Radkersburg verlegt wurden", teilte das Militärkommando weiter mit.

15:26 - Antragsstau beim deutschen Asylamt

Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere will erreichen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 3.000 zusätzliche Stellen bekommt. Ziel sei eine Personalstärke von 6.300 Mitarbeitern, sagte de Maiziere am Freitag in Berlin. Derzeit hat die Behörde, die für die Bearbeitung aller Asylanträge in Deutschland zuständig ist, mehr als 3.000 Mitarbeiter. Davon sind etwa 550 sogenannte Asylentscheider.

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, der inzwischen auch das BAMF leitet, hatte am Donnerstag beim Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt für eine solche Personalaufstockung geworben. "Ich unterstütze das", sagte de Maiziere. Die Pläne müssten noch mit dem Finanzministerium besprochen werden. Er sei aber zuversichtlich, dass es hier zu einer Einigung kommen werde. Zu den Kosten äußerte sich der Minister nicht.

15:03 - UNO: Millionen könnten nach Europa streben

Die tägliche Ankunft von rund 8.000 Flüchtlingen in Europa stellt nach UNO-Darstellung möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs dar. "Ich sehe es nicht abflauen", sagte der Regionalleiter Nahost des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), Amin Awad, in Genf. Nach Darstellung der Vereinten Nationen verschlechtert sich auch die Lage im Irak. Die Vereinten Nationen bereiten sich auf die Flucht von 500.000 Menschen aus Mossul vor, falls die irakischen Streitkräfte versuchen, die Stadt aus den Händen der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) zurückzugewinnen.

14:55 - Kroatien stellt Grenze-Öffnung in Aussicht

Kroatien könnte seine Blockade der Grenze zu Serbien bald wieder aufheben. "Ich spreche jetzt mit meinen Mitarbeitern intensiv darüber, die Maßnahmen, zu denen wir gezwungen waren, heute oder im Laufe des morgigen Tages aufzuheben", sagte Regierungschef Zoran Milanovic am Freitag in Omisalj laut kroatischen Medienberichten. "Das ist kein Handelskrieg", sagte Milanovic. Wie er erklärte, sei die Blockade an der Grenze zu Serbien zum Schutz des nationalen Sicherheit eingeführt. Er kritisierte Serbien erneut, es lasse die Flüchtlinge "ohne jede Kontrolle" durch das eigene Gebiet passieren.

14:28 - Zehn Prozent der syrischen Pässe gefälscht

Ein Teil der Flüchtlinge in griechischen Aufnahmelagern will mit gefälschten syrischen Pässen bessere Chancen auf Asyl erreichen. Vor allem Afghanen versuchten teilweise, sich als Syrer auszugeben. Laut der EU-Grenzschutzagentur Frontex greifen aber auch "echte" Syrer auf Fälschungen zurück.

12:50 - Orban: "Werden Grenze zu Kroatien schließen"

Orban kündigte an, an der ungarisch-kroatischen Grenze "ähnliche, wenn auch nicht gleiche Maßnahmen" zu setzen wie an der Grenze zu Serbien, wo ein Zaun errichtet worden ist. "Ich sehe keine andere Möglichkeit, das was bereits an der serbischen Grenze gewirkt hat, auch an der Grenze zu Kroatien umzusetzen."

Orban betonte, dass Ungarn die traditionell guten Beziehungen zu Österreich aufrechterhalten wolle. Zugleich beschwerte er sich einmal mehr über die Kritik aus Wien an der ungarischen Vorgangsweise in der Flüchtlingskrise. Während Ungarn versucht habe, die geltenden Regeln einzuhalten, sei es von hinten von friendly fire beschossen worden, so Orban.

Zäune an Ungarns Grenze
© APA/Martin Hirsch

Bei seinen Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Freitagvormittag habe eine "Atmosphäre des guten Willens" geherrscht. Daher sei "die Beziehung jetzt besser als noch heute morgen um 08.00 Uhr". Österreich habe den Vorschlag eines Korridors für Flüchtlinge über Ungarn nach Österreich und Deutschland abgelehnt. "Daher habe ich gebeten, Ungarn eindeutig beim Grenzschutz zu unterstützen", sagte Orban.

12:29 - Faymann: "Spannungsverhältnis zu Ungarn"

Orban in Wien
© APA/EPA/ANDY WENZEL / HANDOUT Orban in Wien

Heute Vormittag fand dann ein Treffen in Wien statt. Auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner war anwesend. Orban trat um 11.30 Uhr vor die Presse, die Unterredung dauerte laut Faymann eineinviertel Stunden. Die Beziehungen zu Ungarn bezeichnete Faymann als "korrekt". Zugleich sprach er von einem "Spannungsverhältnis". Mehrmals betonte er: "Man muss eine Basis haben, um zusammenzuarbeiten."

Orban in Wien
© APA/EPA/ANDY WENZEL / HANDOUT Händeschütteln für die Presse

12:13 - Mitterlehner: Ungarn schützt nur Schengen-Außengrenze

Auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Wien getroffen. "Mit dem Zaun zu Serbien schützt Ungarn seine Schengen-Außengrenze", erklärte Mitterlehner laut Aussendung. Und das sei zu respektieren. "So unrecht hat Viktor Orban ja nicht", hatte Mitterlehner auch schon zuvor zur "Presse" gesagt. Gemeint ist die Unklarheit der EU, "wenn er meint, dass die EU ihm sagen soll, was sie eigentlich von ihm will: Soll er nun die EU-Außengrenze schützen? Oder gilt Dublin II und III nicht mehr? Orban ist der Erste in der Kette. Ungarn will auch nicht allein im Regen stehen bleiben". Mit den Methoden der ungarischen Flüchtlingspolitik sei er zwar nicht einverstanden, aber auch "Orban ist über die Bilder natürlich nicht glücklich", erklärte Mitterlehner. "Aber ein Grenzzaun hat natürlich nur dann einen Sinn, wenn er auch respektiert wird."

Karte Europa, Schengen-Raum
© APA/Martin Hirsch

12:11 - Schlepperkriminalität - Derzeit 544 Personen in Haft

In österreichischen Justizanstalten befinden sich derzeit 544 Personen wegen Schlepperei in Haft. Der überwiegende Anteil, nämlich 413 Personen, sitzen nach Angaben der Vollzugsdirektion in U-Haft, die restlichen 131 in Strafhaft. Die Schlepperei-bedingten Häftlingszahlen sind im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren massiv gestiegen. 2013 war 152 Mal U-Haft wegen Verfahren nach Paragraf 114 des Fremdenpolizeigesetzes (FPG) verhängt worden, im vergangenen Jahr 268 Mal und heuer bereits 729 Mal.

11:56 - Demo am 3. Oktober

Die "Plattform für eine menschliche Asylpolitik", die die Großdemonstration am 3. Oktober in Wien veranstaltet, erwartet mehrere Zehntausend Teilnehmer. Die Demo startet um 13 Uhr am Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof und führt dann über die Mariahilfer Straße und den Ring zum Parlament. Im Anschluss findet ein Solidaritätskonzert am Heldenplatz statt.

11:18 - Mehr als 8.000 Ankünfte in Ungarn

In Ungarn treffen jeden Tag weiterhin tausende Flüchtlinge ein. Am Donnerstag gab es laut Polizei am Donnerstag mehr als 8.000 Ankünfte, die meisten davon aus Kroatien. Eine Rekordzahl war am Mittwoch mit insgesamt 10.046 neu angekommenen Flüchtlingen verzeichnet worden.

10:55 - Kroatien: 63.800 in zehn Tagen

Seit dem gestrigen Donnerstag sind in Kroatien mehr als 13.000 Flüchtlinge eingetroffen. Allein in der Nacht auf Freitag kamen 5.000 Menschen in dem Balkanland an, sagte Innenminister Ranko Ostojic laut Medien am Freitag in Zagreb. Seit vergangenem Mittwoch, als sich die Route wegen der Schließung der ungarisch-serbischen Grenze nach Kroatien verlagerte, trafen in dem Land 63.800 Flüchtlinge ein.

10: 47 - Athen trifft Vorbereitungen für "Hotspots"

Griechenland trifft erste Vorbereitungen für die Bildung von Zentren zur Registrierung von Flüchtlingen ("Hotspots"). Sie sollen nach Überlegungen der Polizei in enger Zusammenarbeit mit europäischen Sicherheitsbehörden und finanziert von der EU auf mehreren Inseln entstehen. Die Zentrale Koordinationsstelle soll in Piräus sein.

Anlaufstellen sollen auf Chios, Lesbos, Samos und Kos gebaut werden. Nach ihrer Registrierung auf den Inseln sollen die Migranten zunächst in ein Lager etwa 75 Kilometer östlich von Athen gebracht werden. Zudem werde daran gedacht, ein zweites Lager nahe Thessaloniki zu bauen. Nach Angaben aus gut informierten Polizeikreisen sei bisher aber noch kein Geld der EU geflossen. Völlig unklar ist, wie die Menschen zurück in ihr Land gebracht werden sollen, deren Asylantrag abgelehnt werden.

10:15 - Oberösterreichs Quartiere zu 80 % ausgelastet

Die vom Roten Kreuz Oberösterreich betreuten Quartiere für Flüchtlinge sind mit 2.187 Personen in der Nacht auf Freitag zu fast 80 Prozent ausgelastet gewesen. Die Hilfsorganisation rüste sich derzeit für das Wochenende. Die Betten- und die Mitarbeiter-Kapazitäten werden demnach weiter aufrechterhalten. Das Interesse aus der Bevölkerung an freiwilliger Mitarbeit sei weiterhin groß. An Wochentagen bieten sich tagsüber vor allem Pensionisten und Studenten an, für die Nacht Berufstätige, die sich für den anschließenden Tag ganz frei nehmen oder kurz schlafen und dann später zur Arbeit gehen. Am Wochenende stünden dann noch mehr zur Verfügung.

9: 52 - Tausende Flüchtlinge in Piräus angekommen

Auf dem griechischen Festland sind am Freitag knapp 4.000 Flüchtlinge von der Ostägäisinsel Lesbos angekommen. Am frühen Morgen brachte die Fähre "Ariadne" fast 1.440 Menschen von der Insel Lesbos nach Piräus. Wenig später trafen 2.498 Menschen an Bord der Fähre "Eleftherios Venizelos" in Piräus ein, berichtete das staatliche Fernsehen (ERT). Befragt von Reportern, wohin diese Menschen wollten, sagten sie fast einstimmig, sie wollten nach Westeuropa weiterreisen.

7:56 - Kurz: "Es kann für Krieg in Syrien nur eine politische Lösung geben"

Unser Außenminister sitzt derzeit bei der UNO-Generalversammlung und traf den UNO-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura. Diesem sagte er: "Die Bemühungen für eine diplomatische Lösung müssen intensiviert werden". Er betonte, dass das Momentum durch das Wiener Atomabkommen mit dem Iran für eine diplomatische Initiative für Syrien genützt werden sollte. "Wichtige regionale und globale Player wie die Türkei, Iran, Saudi-Arabien, Russland und die USA müssen sich an den Verhandlungstisch setzen." Kurz wird auch mit den Außenministern anderer wichtiger regionaler Player zusammentreffen, wie des Iran, Katars, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irak.

Kurz
© imago/Xinhua

6:38 - 4.500 seit Mitternacht in Nickelsdorf angekommen

Am Donnerstag sind im gesamten Burgenland um die 7.500 Flüchtlinge eingetroffen. Für heute, Freitag, rechnet die burgenländische Polizei erneut mit tausenden Flüchtlingen. Seit Mitternacht kamen am ungarisch-österreichischen Grenzübergang Nickelsdorf rund 4.500 Menschen an, die laufend weitertransportiert werden. In der Früh befanden sich nach Schätzungen der Polizei 3.700 in Nickelsdorf. Rund 350 bis 400 Flüchtlinge befanden sich in der Nova-Rock-Halle. In Heiligenkreuz war die Lage unterdessen ruhig, an die 40 Personen trafen am südburgenländischen Grenzort ein.

Flüchtlinge aus Ungarn kommen nach Österreich / Nickelsdorf
© APA/EPA/HERBERT P. OCZERET
Nickelsdorf
© APA/EPA/ROLAND SCHLAGER

2:07 - Liegt Schuld an Chaos bei Merkel?

Der deutsche Innenminister de Maizire sieht in der Krise offenbar die deutsche Bundeskanzlerin in der Verantwortung. "Außer Kontrolle geraten ist es mit der Entscheidung, dass man aus Ungarn die Menschen nach Deutschland holt", sagte de Mazire am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "maybrit illner". "Das war eine so große Zahl, dass es nicht mehr geordnet ging." Merkel hatte Anfang September in Ungarn fest sitzenden Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland gewährt.

1:03 - Frankreich will nicht mehr als 30.000 aufnehmen

Die französische Regierung will nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen als die mit den anderen EU-Ländern vereinbarten 30.000. "Es werden nicht mehr sein", sagte Ministerpräsident Manuel Valls dem Fernsehsender France 2. "Wir können nicht alle, die vor der Diktatur in Syrien fliehen, in Europa willkommen heißen." Die EU-Innenminister hatten zuletzt eine Aufteilung von 120.000 Flüchtlingen auf die Mitgliedstaaten beschlossen.

23:17 - Das fordert Ban Ki-moon

Der UN-Generalsekretär will, dass die Europäische Union legale und sichere Wege nach Europa für die Flüchtlinge ausbaut, damit sie nicht lebensgefährliche Reisen auf sich nehmen müssten oder in die Hände von Schmugglern gerieten. Europäische und andere Länder müssten zudem weitere Ausweichlager für Flüchtlinge bereitstellen.

Ban Ki-moon
© imago/ZUMA Press Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière bei Maybrit Illner

22:48 - 670 Euro pro Asylbewerber und Monat in Deutschland

In Deutschland einigte man sich auf eine neue Kostenverteilung. Gut vier Milliarden Euro soll für die Länder 2016 an Hilfsgelder flüssig gemacht werden. In diesem Jahr sollen es zwei Milliarden Euro sein - doppelt soviel wie bisher zugesagt. So stellt der Bund den Ländern vom kommenden Jahr an eine Pauschale von 670 Euro pro Asylbewerber und Monat zur Verfügung.

Merkel
© REUTERS/Hannibal Hanschke

22:36 - Ungarn gibt doppelt so viel für Zäune aus

Ungarn hat die Ausgaben für den Bau von Grenzzäunen verdoppelt. Die Regierung hat per Verordnung weitere fast 35 Milliarden Forint (112,57 Mio. Euro) dafür zur Verfügung gestellt, berichtete die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI. Armee und Polizei in Ungarn bauen derzeit Zäune zur Abwehr von Flüchtlingen an den Grenzen zu Kroatien, Slowenien und Rumänien. Eine 175 Kilometer lange Absperrung an der Grenze zu Serbien ist bereits fertig.

Ungarn Flüchtlinge
© EPA/ZOLTAN BALOGH HUNGARY OUT Busse transportieren Flüchtlinge in Ungarn

Nach der Abriegelung der ungarisch-serbischen Grenze entstand eine neue Flüchtlingsroute über Kroatien, wo innerhalb weniger Tage 51.000 Flüchtlinge einreisten, um nach Mitteleuropa zu kommen. Dies brachte die Beziehungen zwischen Serbien und Kroatien auf einen Tiefpunkt. Um Kroatien zu zwingen, Flüchtlinge aus Serbien ins Land zu lassen, schloss die Regierung in Belgrad am Donnerstag ihre Grenzen für den kroatischen Güterverkehr, Kroatien reagierte und blockierte nun auch den letzten Übergang für Fahrzeuge mit serbischen Kennzeichen.

Ungarns Flüchtlinge
© EPA/ZOLTAN BALOGH HUNGARY OUT Flüchtlinge in Ungarn

21:38 - Einigung auf Kostenverteilung in Deutschland

Bisher tragen Länder und Gemeinden einen Großteil der Kosten für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Der Bund will nun dauerhaft in die Finanzierung einsteigen.

Hier geht es zum gestrigen Ticker.

Kommentare

Ob mit oder ohne Fr. Bock, die Ein-, Zu- + Durchwanderer werden weiter kommen. In immer größerer Zahl. Aus Osten + Süden.
Es werden die Quoten nicht mehr reichen, nicht die Zelte+Mobilklos, nicht die Freiwilligen + weitere 10 Kompanien des Heeres. Und viele werden davo überrascht sein. Wie auch, dass im Dezember der Winter über uns "hereingebrochen" ist. Denn da kann es kalt werden.

Das Innenministerium bestätigt: "Wir haben Islamisten im Land"!
- Und machen weiter wie bisher damit noch mehr kommen.

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immerwieder .... wie können sie es wagen, eine Geschichte auszugraben.;)... ...tja sie will aber über andere schimpfen, die gute Frau Bock!

neusiedlersee melden

Ihre Wahlempfehlung haben Sie vergessen.

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und am rande bemerkt: euch ALLEN ist aber schon klar, dass ALLE NGO'S von unterstützung der regierung (also unser aller geld) leben und agieren? nur so am rande, wegen "unbezahlter arbeit" und so.. DIE sind der untergang des systemes!

neusiedlersee melden

Dieses System, das sich gegen das Volk wendet, sollte zerstört werden. Bedauernswerterweise wird es durch ein schlimmeres zerstört werden. Da wir systemabhängig sind, können wollen od. dürfen wir nichts dagegen unternehmen. Die Masse wird erst "sehend" werden, wenn es kein Zurück mehr gibt. Wir sind sicher, sagt die Fr. Mikl und wir schaffen das, sagt Faymann. Wer glaubt wird selig -oder weiß nix

immerwieder melden

kann man diese frau einfach nicht mehr zuwort kommen lassen? jeder scheint irgendwie zu vergessen,dass sie in ihrer zeit als heimleiterin UNSERE kinder mißhandelt hat. das ist aber allen, die sich überschlagen in lobhudeleien, vollkommen egal. die "gute"frauhat sich nicht einmal ENTSCHULDIGT bis heute! für mich ein klarer fall von schlechtem gewissen, das sie JETZT kompensiert.ich verabscheuesie!

higgs70
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"Ja ich habe das auch getan,ich war auch dabei ich weiß heute,dass das nicht richtig war." ( Ute Bock, Oktober 2011)
Macht die Sache um nix besser,aber wo andere lügen,verleumden und verleugnen,gesteht sie den Fehler zumindest ein und bedauert ihn.

Jemanden abzuwatschen,der einen Fehler gemacht hat,auch wen er ihn zugibt,entspricht genau diesem schwarzen-Pädagogik-Ungeist von damals.Glückwunsch!

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higgs70 Verunglimpfen oder in Zukunft sich ändern oder zu sagen es war halt so, dennoch packen alle die Geschichte wieder aus.

higgs70
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Und dadurch ändert sich genau was?

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„Künde dem Kaiser, das schön gefügte Haus ist gefallen" tja die Geschichte gibt es vor, nur wir lernen nichts daraus.....

immerwieder melden

sie hat es eingestanden, weil es immer noch ZEUGEN und lebende beweise dafür gibt, aber sie hat sich NICHT entschuldigt, das ist für mich ein grosser grosser unterschied. also eingesehen hat sie das NICHT.

higgs70
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naja, vom Orakel von Delphi zu Ute Bock ists ein krasser Sprung, und was die Geheimnisse von Fatima angeht, da schauts auch nicht rosig aus,ganz zu schweigen vom Endzeitszenario der Zeugen Jehovas.Ich aber sage Ihnen, dass ma liegen werden wie ma uns betten, dass Unmenschlichkeit stets Unmenschlichkeit hervorbringt, dass wo Trotteln anfangen angstzubeißen die Sache aus dem Ruder läuft, dass keine Freude sein wird unter den Gerechten wenn ma Gerechtigkeit und Humanität aufgeben. Und dass die Dummheit den Stacheldraht hervorbringt und dieser den Schießbefehl und dieser das Massaker weil das Hirn aus der Welt verschwand.
Das ist die Prophezeihung von higgs70. Is aber mehr soziologisch.

higgs70
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@mmerwieder
warums sie's eingestanden hat, weiß ich nicht, aber sie hats getan und zu sagen, "ich weiß, dass es nicht richtig war" zeigt zumindest mir, dass sie es eingesehen hat.

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higgs70
deswegen Leben wir in einer Zeit wo es Regeln gibt, diese nennt sich auch Verfassung. Solange ein geregeltes Zusammenleben möglich ist, solange gibt es auch keine Probleme. Gibt es Gesetze die nur der Steuerzahler einhalten muss und unser Ankömmlinge nicht, dann kippt es, ist doch klar, Bescheid hier, Bescheid da, die Regierung ist orientierungslos, das Ergebnis ihrer eigenen Verwaltung!

higgs70
higgs70 melden

Glaubens mir, niemandem liegt mehr daran als mir, wenn sich jeder strikt an das halten würde, was bei uns in der Verfassung verankert ist, denn dann gäbs diese ganzen Diskussionen hier gar nicht.

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Egal wie man zu der Einwanderungswelle steht, aber Fr. Bock in dieser Weise zu beschimpfen, ihre Arbeit zu verunglimpfen bzw. ihr keine eigene Meinung zuzugestehen, sind Rotzbubenmanieren. Sie entsprechen der Mehrheit der Verhaltensmuster jener, die uns soeben heimsuchen. Da stelle ich fest, dass wir solches Pack bereits als Landsleute haben. Ich bin entsetzt über die folgenden Kommentare.

parteilos melden

Ich verstehe sie jetzt nicht ganz, sie wollen doch, dass man den anderen keine freie Meinung oder eine freie Meinung zulässt? Jetzt agieren diese Personen frei, Beschimpfung konnte ich nicht zwar nicht feststellen, aber sie kritisieren so, dass es nur eine Meinung geben darf- Ihre?

parteilos melden

solange es dem Gutmenschentum passt, solange ist es in Ordnung, aber sobald Kritik aufkommt, verstummt die freie Meinungsäußerung. Dann ist man rechts oder eine braune Brut oder dergleichen. Es sind Menschen wie sie, die glauben alles zu wissen aber von der Realität sind sie meilenweit entfernt, die Neverending Story hat begonnen....

neusiedlersee melden

Niemandem habe ich untersagt seine Meinung zu sagen. Ich will niemanden überzeugen. Ich sage was ich mir denke. Wahrheit gibt es keine. Jeder hat seine eigene. Außer der Bischof Krenn, der kannte die absolute.
Ich bin einer, der meint nichts zu wissen, der sich aber darüber im klaren ist. Auch Gutmensch bin ich keiner. So schimpfen müssen's nicht gleich, nur weil Sie mich nicht mögen.

Nudlsupp melden

@parteilos: Genau das ist diese ekelhafter Peversion, die bei uns Einzug gehalten hat Fr Bock hat genau das getan, nämliche ihre Meinung geäußert,, und wird dafür persönlich angegriffen Dürfen hier nur noch die Rechtsaußen randalieren, und dann heulen, wenn so diese persönlichen Angriffe nicht mehr in Ordnung findet und sich dann gleich wieder in die Opferrolle drängen?

Lt. UNO sind täglich 8.000 Flüchtlinge nur die Spitze eines Eisberges. Es werden jeden Tag mehr.
Europa und Frau Bock können sich schon auf mehrere Mio. Flüchtlinge einstellen. Jene Menschen die sich zu Hause bekriegen leben dann bei uns auf einmal friedlich nebeneinander.....

giuseppeverdi melden

Ihr ist richtig schlecht wenn sie nach Hause geht sagt Ute Bock. Da gibt es nur eines Frau Bock. Sie bleiben am Westbahnhof und schlafen am Boden und lassen eine Flüchtlingsfamilie zu Ihnen heim gehen und die in Ihrem Bett schlafen. Dann wird ihnen wenigstens nicht mehr schlecht!

giuseppeverdi melden

Ihr scheinheiliges Gerede und Getue ist schuld daran, das mir schlecht wird!

christian95 melden

"Schlecht werden" hilft niemanden!
Wer etwas verändern will muss so wählen damit sich etwas ändert.
(Wahltag ist Zahltag)

neusiedlersee melden

Ist der 95er christian ein Automat, weil er immer wieder, oft textgleich das selbe schreibt oder sind da oben bei ihm ein paar Millionen Synapsen gerissen.
Zu seinen Wegwerfwörtern fällt mir nur ein, um ihm auch das Verstehen zu ermöglichen, versuche ich sein Niveau zu erreichen: Schreibtag ist Speibtag.

Tavington melden

das wissen wir schon lange. nicht meckern, wir sollen uns auf den nächsten krieg vorbereiten. waffen, medikamente, lebensmittel aufhäufen. noch rechtzeitig leute.

neusiedlersee melden

Sie haben leider nicht ganz unrecht. Doch 99,99% merken noch nichts. Die glauben immer noch ein paar Terroristen könnten ihnen was tun. Mit denen wird aber unsere Polizei fertig.
Zündhölzer haben Sie vergessen, Tavington, und Kerzen, Seife, Spirituosen, Zigaretten. Jetzt kommen gleich die Lacher. Aber die Wenigen, die mich verstehen, sorgen vor. Und nur auf die kommt es an.

immerwieder melden

richtig erkannt neusiedlersee. und ICH.. ich lache schon länger nicht mehr.... leider

neusiedlersee melden

Ich kann schon lachen. Hauptsächlich über mich.Besonders darüber, dass ich jahrelang überzeugt war in einer Demokratie zu leben, dass Politiker voraus planen und Grüne die Umwelt schützen wollen.

Dr. Polli vom Innenministerium (Staatsschutz) warnt: "Unter den vielen ungeprüft ins Land eigereisten Flüchtlingen waren "dutzende Terroristen" dabei.

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