Fakten von

Mikl-Leitner kritisiert
Kroatien und Slowenien

Flüchtlinge überquerten erstmals slowenisch-steirische Grenze

Heiligenkreuz © Bild: APA/Erwin Scheriau

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner übte am Samstag Kritik am Verhalten der kroatischen und slowenischen Behörden. Dafür, dass in den beiden Staaten keine Asylanträge gestellt würden, fehle ihr jedes Verständnis, betonte die Ressortchefin. Am Samstag wurden unterdessen 10.000 Schutzsuchende in Österreich erwartet. Im Burgenland waren bis in die Morgenstunden bereits 6.700 Flüchtlinge angekommen, davon 2.500 Menschen im Bereich Nickelsdorf und 4.200 im Bereich Heiligenkreuz. Der Ansturm sei laut Verantwortlichen überraschend gekommen. Die Ereignisse des Tages im Überblick.

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17:30 - Bahnhofsgarage in Salzburg an Kapazitätsgrenze

Die Zahl der Flüchtlinge am Salzburger Bahnhof ist am Samstag wieder kontinuierlich gestiegen. Am späten Nachmittag waren 700 Menschen aus den Krisenregionen am Gelände. Weitere 85 wurden erwartet. Die Tiefgarage gelangte damit an die Kapazitätsgrenze. Weitere Flüchtlinge wurden in den Asfinag-Stützpunkt in Liefering gebracht, berichtete Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Gleichzeitig wurde vorsorglich die Notstruktur an der Grenze zu Freilassing aktiviert, wie in einer nachmittäglichen Lagebesprechung des Einsatzstabes in Salzburg beschlossen wurde. Im ehemaligen Zollamt stünden damit Feldbetten und weitere Utensilien für die Versorgung bereit, wie es aus dem Büro des Landeshauptmannes auf APA-Anfrage hieß.