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Flüchtlingskrise:
Griechenland warnt Österreich

Athen beordert Botschafterin aus Wien zurück - Wie Mikl-Leitner darauf reagiert

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Außenminister Sebastian Kurz © Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Im Streit um das Vorgehen Österreichs in der Flüchtlingskrise hat die griechische Regierung ihren Botschafter in Wien nach Athen zurückbeordert. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sieht in der Abberufung der griechischen Botschafterin aus Wien eine Zeichen dafür, dass "offensichtlich Bewegung hinein kommt". Im Flüchtlingsbereich "bleibt es aber bei unseren Maßnahmen, denn als Innenministerin kann ich nicht akzeptieren, dass dauerhaft durchgewunken wird".

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Sie sei verantwortlich für die Sicherheit und Stabilität der Republik, teilte Mikl-Leitner mit. Jetzt gebe es aber auch die Möglichkeit, dass direkt in Athen über die Situation in Österreich als auch entlang der Balkanroute informiert werden könne.

So begründen die Griechen die Abberufung

Alleingänge einzelner Mitgliedstaaten in der Krise könnten "die Grundlage und den Prozess der europäischen Integration unterlaufen", warnte das Athener Außenministerium in einer Erklärung am Donnerstag. In dem griechischen Statement wird nicht direkt auf Aktionen der österreichischen Regierung Bezug genommen. Man werde nun mit der Botschafterin, Chryssoula Aliferi, über die "Wahrung freundlicher Beziehungen zwischen den Staaten und Völkern Österreichs und Griechenlands beraten", heißt es.

Ohne konkreten Verweis auf Wien heißt es weiter, die großen Probleme der EU könne man nicht durch Denken und Handeln lösen, das im 19. Jahrhundert wurzle. Auch dürften wesentliche Entscheidungen von Staatschefs nicht durch Direktiven von Polizeidirektoren ersetzt werden. Die EU müsse vor "einigen Beteiligten geschützt werden, die historisch ahnungslos seien".

»Wir sehen in diesem Fall eine Chance«

Das Außenministerium hat kühl auf den Rückruf der griechischen Botschafterin aus Wien reagiert. "Österreich kann die Anspannung in Griechenland nachvollziehen, nachdem der Druck auf Griechenland steigt, an einer Eindämmung des Flüchtlingsstroms mitzuwirken", hieß es am Mittwoch in einer Stellungnahme. Es sei das gute Rechte jedes Landes, seine Diplomaten zurückzurufen. Man hoffe nun auf ein Umdenken der Griechen, hieß es weiter. "Wir sehen in diesem Fall eine Chance, dass die Botschafterin die griechischen Verantwortlichen über die Situation und Herausforderungen für die Zielländer der Flüchtlingsroute wie Österreich informiert", so die Stellungnahme. Griechenland müsse dazu beitragen, die Zahl der nach Norden reisenden Flüchtlinge zu reduzieren.

Mikl-Leitner: "Durchwinken muss ein Ende haben"

Mikl-Leitner hat das gemeinsame Vorgehen Österreichs und der Balkanstaaten in der Flüchtlingskrise einmal mehr verteidigt. Zur Lage in Griechenland, die sich angesichts der Flüchtlinge, die nicht mehr weiterreisen können, stündlich zuspitze, sagte Mikl-Leitner, Österreich komme seiner humanitären Verantwortung nach. Die 37.500 Flüchtlinge "wären ein Vorbild für viele andere EU-Staaten". Aber klar sei auch, dass die Migrationsströme reduziert werden müssten, und zwar massiv. "Das Durchwinken muss ein Ende haben". Wenn alle Staaten, die vor Österreich liegen, ihrer Verantwortung nachkommen würden, "hätten wir kein Problem. Das heißt, die anderen müssen die Frage gefallen lassen, wie sie mit der Situation umgehen".

Ziel der Balkan-Initiative sei eine Reduktion der Migrationsströme, bekräftigte Mikl-Leitner. Selbstverständlich dürften Schutzbedürftige die Grenze passieren, dies sei eine internationale Regel. Auf die Frage, ob dies auch für Afghanen gelte, sagte Mikl-Leitner, dies müsse jedes Land selbst entscheiden. Gerade bei Flüchtlingen, die angeben aus Afghanistan zu stammen, habe sich gezeigt, dass viele aus anderen, sicheren Regionen kommen würden.

Der deutsche Innenminister Thomas De Maiziere hat erneut die von Österreich und den Balkanstaaten ergriffene Initiative zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms kritisiert. De Maiziere sprach nach dem Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Brüssel von "einseitigen Maßnahmen", um "eine Organisation des Durchwinkens gemeinsam zu verabreden".


+++ Weitere aktuelle Ereignisse +++

Innenministerin kündigt "harte" Maßnahmen an

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat zusätzliche "harte Maßnahmen" in der Flüchtlingskrise in Aussicht gestellt, sollte beim EU-Sondergipfel am 7. März keine Einigung erreicht werden. Nach dem EU-Innenministerrat am Donnerstag in Brüssel sagte Mikl-Leitner, Österreich brauche sich wegen der Obergrenze "keinen Vorwurf gefallen lassen". "Wir werden an unserer Obergrenze von 37.500 festhalten", unterstrich die Ministerin. Angesprochen darauf, dass die EU von einer europäischen Lösung weiter entfernt sei denn je, meinte sie, "alle Staaten hoffen auf eine gemeinsame europäische Lösung. Ja, auch ich persönlich. Und ich glaube auch, dass es zu einer kommt. Für mich ist nur die Frage, wann sie kommt".

Alle Maßnahmen, die Österreich gesetzt habe, seien rechtskonform. Kein Land könne dazu verpflichtet werden, mehr zu leisten als es vermag. Auch aufgrund der Flüchtlingskonvention könne sich kein Mensch das Land aussuchen, wo er Schutz erhalte. "Die Kritik ist nicht korrekt", sagte die Innenministerin mit Blick auf die EU-Kommission. Österreich habe 90.000 Asylanträge im Vorjahr verzeichnet. "Mögen alle anderen Staaten einmal 37.500 Flüchtlinge aufnehmen, hätten wir schon einen großen Schritt getan". Österreich schotte sich nicht ab, helfe aber nur bis zur Grenze der Belastbarkeit. Sie könne sich auch eine Obergrenze für ganz Europa vorstellen. "Auch Europa hat de facto einmal eine faktische Obergrenze."

Auch mit Deutschland hätte Österreich kein Problem, wenn Griechenland nicht Flüchtlinge durchwinken würde, so Mikl-Leitner. "Jeder weiß: Österreich ist bei Gott kein Land mit einer EU-Außengrenze und somit auch nicht das erste sichere Land." Im Rahmen einer fairen Partnerschaft mit Deutschland könne man auch einmal unterschiedlicher Meinung sein. Mit Deutschland sei sie sich einig, dass das Durchwinken gestoppt werden müsse.

Zur Ankündigung Ungarns, ein Referendum über die Verteilung von Flüchtlingen in der EU abzuhalten, sagte Mikl-Leitner: "Wir alle sollten in dieser schwierigen Phase alles an Überlegungen anstellen, was uns weiter hilft in Richtung europäischer Lösung."

Griechenland habe von der EU bereits 380 Millionen Euro Finanzhilfe bis 2013 bekommen, um sein Asyl- und Grenzsystem zu stärken. Bis 2020 erhalte Athen über 800 Millionen Euro von der EU.

Italiens Minister hofft auf Abstimmung mit Wien

Der italienische Innenminister Angelino Alfano hofft auf eine Einigung mit Wien über das Vorgehen an der gemeinsamen Grenze. "Hoffentlich können wir die Divergenzen mit Österreich überwinden. Mauern generieren nur Illusionen", sagte Alfano nach Angaben italienischer Medien vom Donnerstag in Brüssel.

"Das Land, das eine Mauer aufbaut, denkt, dass es das Problem überwindet. In Wahrheit wird das System zusammenbrechen, und das Problem wird wieder alle betreffen. Daher ist es besser, ein System der Flüchtlingsumverteilung zu organisieren", erklärte der Innenminister.

"Die Beschlüsse sind bereits ergriffen, wir müssen sie nur konkretisieren. Wenn Europa nicht in der Lage ist, seine Beschlüsse umzusetzen, verliert es sich selbst", meinte Alfano.

Kurz: Europäische Lösung kommt "zu 100 Prozent"

Außenminister Sebastian Kurz ist fest davon überzeugt, dass die nationalen Alleingänge in der Flüchtlingskrise nur vorübergehend sind. "Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass es eine europäische Lösung geben wird", sagte Kurz am Mittwochabend in den "ARD-Tagesthemen". Diese werde darin bestehen, die Außengrenzen zu sichern und den Flüchtlingen zu helfen.

Die Lösung werde aber "nicht sein, dass wir die Menschen möglichst schnell nach Österreich, Deutschland oder Schweden bringen", betonte der Außenminister. Wegen der hohen Flüchtlingszahlen gebe es "die dringende Notwendigkeit, nicht mehr das Weiterwinken nach Mitteleuropa zu perfektionieren". Mit der umstrittenen Wiener Westbalkankonferenz habe man gemeinsam signalisieren wollen: "Den Weg von der Türkei nach Mitteleuropa in wenigen Tagen gibt es nicht mehr."

Deutschland soll Obergrenzen festlegen

An Berlin gerichtet wiederholte Kurz die Erwartung, dass auch Deutschland eine Obergrenze definiere: "Wir können diese Zahl nicht einseitig festlegen. Wir sind gern bereit, mit anderen daran zu arbeiten, den Zustrom zu reduzieren", sagte er.

Zugleich bekräftigte der Außenminister seine Kritik an der Politik der unbeschränkten Aufnahme von Flüchtlingen im Vorjahr. Dieser Ansatz sei "nicht erfolgreich" gewesen. "Diejenigen, die für offene Grenzen eingetreten sind, haben die Flüchtlingskrise nicht ausgelöst, aber sie haben sie definitiv verschärft." Damit sei nicht nur Deutschlang gemeint, sondern auch Österreich.

De Maiziere betont "gute Zusammenarbeit" mit Wien

Der deutsche Innenminister Wolfgang De Maiziere hat "trotz unterschiedlicher Auffassungen" in der Flüchtlingskrise die "gute Zusammenarbeit" mit Österreich betont. "In der Frage einseitiger nationaler Maßnahmen haben wir unterschiedliche Auffassungen, sind aber einig im Ziel, gemeinsame europäisch koordinierte Maßnahmen zu ergreifen."

De Maiziere erklärte Donnerstag vor Beginn des EU-Innenministerrats in Brüssel, die "Zeit des Durchwinkens" sei vorbei. Diese Politik "heißt, Probleme zulasten anderer Staaten zu lösen, zum Beispiel zulasten Deutschlands. Das ist inakzeptabel und das werden wir auf Dauer nicht hinnehmen." Sollte es aber bis zum Sondergipfel am 7. März keine Ergebnisse geben, "muss man andere gemeinsame europäisch koordinierte Maßnahmen" beschließen. Welche das sein könnten, wollte er nicht beantworten: "Das sehen wir dann".

"Wir steuern in die Anarchie hinein"

Der luxemburgische Migrationsminister Jean Asselborn hat sich pessimistisch für eine Lösung der Flüchtlingskreise gezeigt. Vor Beginn des EU-Innenministerrats am Donnerstag in Brüssel sagte Asselborn, "es gibt einen düsteren Blick. Wir haben keine Linie mehr, wir steuern irgendwie in die Anarchie hinein". Es gebe zwei "Lichtpunkte - der eine ist die angekündigte Waffenruhe in Syrien, wo ich hoffe, dass die eintritt. Das andere ist ein Einverständnis heute Nacht zwischen der NATO, Türkei und Griechenland, um besser koordinieren zu können."

Kritisch äußerte sich Asselborn über die "Multiplikation und Banalisierung der europäischen Räte mit Null Effekt. Das trägt nicht dazu bei", dass man eine Linie finde. Unter Hinweis auf Goethes Faust sagte der Minister, "so ein berühmter Deutscher hat einmal geschrieben, im Faust, mir graut's. Man kann das so sagen". Er hoffe aber, "dass wir uns zusammen reißen und in der Migrationsfrage Griechenland nicht als Blinddarm sehen". Es dürfe "nicht alle unsere Energie auf die griechisch-mazedonische Grenze konzentriert" werden.

Denn, so Asselborn, "es gibt keine Balkanlösung. Es gibt keine Gründerväterlösung, es gibt auch keine irgend andere, nur eine europäische. Wir müssen uns zusammen reißen, bevor es zu spät ist. Das wäre schlimm für Schengen und die EU". Er hoffe trotzdem, dass die europäische Lösung "nicht als Lösung B, sondern als A-Lösung" gesehen werde.

Regierung bei Bundespräsident Fischer

Bundespräsident Heinz Fischer hat die Regierungsspitze für Mittwochabend zu einer Aussprache zur Flüchtlingspolitik geladen. Laut "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe) soll Fischer mit der Performance der Koalition unzufrieden sein - etwa mit der Verstimmung zwischen Österreich und den EU-Partnern und damit, dass die "Obergrenze" für Asylanträge ohne vorherige rechtliche Prüfung verkündet wurde.

Faymann spricht von "konstruktiver Diskussion"

Die Regierungsspitze hat am Mittwochabend aber in Abrede gestellt, dass sie sich bei einem Treffen in der Hofburg einen Rüffel von Bundespräsident Heinz Fischer für ihre Performance in der Flüchtlingskrise abgeholt hat. Es sei eine "ausgesprochen konstruktive Diskussion" gewesen, betonte Bundeskanzler Werner Faymann vor Journalisten. Dass es sich, wie im Vorfeld berichtet, um eine Art Kopfwäsche gehandelt habe, wies auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als "mediale Ente" zurück. Es habe einen intensiven und guten Austausch über das Flüchtlingsthema gegeben, wie man es schon öfter gemacht habe, erklärte Mitterlehner beim Verlassen der Hofburg nach dem knapp zweistündigen Treffen.

Auch Faymann versuchte die medialen Wogen zu glätten: Er habe vor einiger Zeit ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten geführt und ihn gebeten, wieder einmal eine gemeinsame Diskussion abzuhalten, unterstrich der Kanzler. Er schätze an Fischer, dass dieser mit ruhiger Hand und viel Konstruktivität agiere. Es sei wichtig, dass spürbar sei, "wir sind eine Regierung", und man nehme auch eine gemeinsame Position mit den Landeshauptleuten ein. Dementsprechend waren nicht nur Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Außenminister Sebastian Kurz, Justizminister Wolfgang Brandstetter (alle ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) in die Präsidentschaftskanzlei gekommen, sondern auch der Wiener Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) und sein Salzburger Kollege Wilfried Haslauer (ÖVP), derzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz.

© APA/HANS PUNZ Kanzleramtsminister Josef Ostermayer, Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Bundeskanzler Werner Faymann auf dem Weg in die Hofburg

Auf die Frage, ob der Bundespräsident also zufrieden mit der Performance der Regierung sei, antwortete Faymann: "Das müssen Sie ihn fragen", ergänzte aber, "ich bin zufrieden".

Erneut Tausende in Piräus erwartet

Kein Ende des Flüchtlingszustroms in Griechenland: In der Hafenstadt Piräus sind Donnerstagfrüh mehr als 1.350 Flüchtlinge und Migranten angekommen, teilte die Hafenverwaltung mit. Weitere 1.000 Migranten würden später am Tag erwartet. Die Menschen hatten in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis übergesetzt.

Nur Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak wird die Weiterreise in Richtung Norden nach Mazedonien erlaubt. Mazedonien gestattet nur Flüchtlingen aus diesen beiden Ländern die Weiterfahrt nach Mitteleuropa. Zahlreiche Afghanen verbrachten die Nacht auf einem Platz im Zentrum Athens. Dort werden Kontakte mit Schleppern geknüpft, die den verzweifelten Menschen Fahrten nach Mitteleuropa über neue Routen versprächen, berichteten griechische Medien übereinstimmend.

© imago/ZUMA Press Flüchtlinge in Piräus

Tsipras droht mit EU-Blockade

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hatte am Mittwochabend angekündigt, Athen werde politische Beschlüsse der EU blockieren, bis die vereinbarte Verteilung von Flüchtlingen auf die Mitgliedstaaten in die Tat umgesetzt werde. Tsipras nannte es zudem eine "Schande", dass Österreich und weitere Länder des Westbalkans am Mittwoch in Wien eine Konferenz zur Asylpolitik abgehalten haben - außerhalb des EU-Rahmens und ohne griechische Beteiligung.

Auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritisierte den Ausschluss Griechenlands von der Konferenz. "Es ist eine Illusion zu glauben, die Regulierung ließe sich ohne Griechenland erreichen", sagte Steinmeier der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Um die Kontrolle über den Zustrom von Flüchtlingen zu gewinnen, brauche Europa auch die Staaten an der EU-Außengrenze. "Zusammenkünfte und Entscheidungen über die Köpfe dieser Staaten hinweg werden uns einer Lösung der Flüchtlingskrise nicht näher bringen", betonte der SPD-Politiker. Europa dürfe seine Probleme nicht zulasten eines Mitgliedstaates lösen - im Gegenteil: "Im Zuge des Pakets, das wir derzeit mit der Türkei verhandeln, müssen wir europäisch auch zusätzliche personelle und finanzielle Hilfe für Griechenland bereitstellen", forderte Steinmeier.

Kommentare

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Christian95: Nicht nur ein Parteibuch der ÖVP oder SPÖ ersetzt im Bedarfsfalle jede Ausbildung, auch bei der FPÖ gibt es genug Beispiele
Wir erinnern uns noch an den 21-jährigen FPÖ-Jüngling ohne Berufsausbildung, der zum stellvertretenden Stadtschulratspräsidenten in Wien bestellt werden sollte. Auch ein dreister Versuch.
Jeder andere Bürgermeister, nicht nur Häupl, hätte ihn abgelehnt.

christian95 melden

Stimmt.
Ein FPÖ Jüngling und zig 1.000e Rote und Schwarze .....

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Nicht immer maßlos übertreiben! Wer kennt schon die genauen Zahlen?
Ich schätze, dass es sich um einige Dutzend pro Jahr handelt bei den Parteien FPÖ, ÖVP und SPÖ auf ganz Österreich
bezogen.
Ähnlich viele werden es sein, die aus dem genannten Grund aus einem (vielleicht gescheiterten) Privatberuf in die Politik geflüchtet sind. Das sind die Österreich- internen Wirtschaftsflüchtlinge.

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Christian95: Die schon krankhaften österreichischen Angebereien!
Was ist dadurch besser geworden, dass eines der hauptbetroffenen Länder wie Griechenland nicht zur Konferenz eingeladen wurde? Eine Blamage für die Außenpolitik. Die IM wollte noch schnell reparieren und nach Athen fahren, was die Griechen abgelehnt hatten.
Unsere Politiker sind dem Problem nicht gewachsen!

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Von jedem Diplomaten verlangt man ein abgeschlossenes Studium an einer UNI (vorwiegend Politikwissenschaft Und/oderJus), diplomatische Akademie, Erfahrung und Fremdsprachen, insbesondere langjährige Bewährung z.B. für einen Botschafter und dann nimmt man einen netten jungen Mann, Parteizögling und Studienabbrecher ohne Berufsausbildung als AM ? Österreichische Kuriosität, oder was sonst?

christian95 melden

100% richtig, das sehe ich auch so. Ein Parteibuch von SPÖ oder ÖVP ersetzt jede Ausbildung.
Noch eine Bemerkung: Was hat sich seit der Grenzöffnung geändert? Wir hatte Grenzkontrollen und lebten nicht anders wie heute. Erst mit dem EU Beitritt wanderte unser Steuergeld ins Ausland ab. Für Investitionen im eigenen Land bleibt immer weniger übrig.

giuseppeverdi melden

Testor da habe ich aber eine Frage. Wie soll jemand Erfahrung sammeln, wenn er nicht als junger an ein Amt herangelassen wird. Selbst ein "Alter" muss. wenn er zum ersten Male beginnt, einmal herangelassen werden, damit er Erfahrung sammeln kann. Also eine Antwort bitte, wie jemand Erfahrung kriegen soll wenn man ihn nicht an das Amt heranlässt?

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Normalerweise schließen die Leute zuerst eine Ausbildung ab,, z.B. eine Lehre, HTL oder UNI und treten dann in ein Unternehmen ein und sammeln Erfahrung in ihrem Beruf.
Keiner beginnt gleich als als Direktor. Die so genannte Ochsentour führt vielleicht zum Meister, zum Gruppen -und Abteilungsleiter, Bereichsleiter. Wenn einer auf normalen Weg Außenminister wird, dann absolviert er zuerst die

Testor melden

Erfahrung sammelt man nach der Schule (Berufsschule, HTL u.a.) oder FH oder UNI. Man fängt klein an, wird dann Gruppen-; später Abteilungsleiter und lernt mit Verantwortung umzugehen.
Keiner fängt als Direktor an. Ein Außenminister hat normalerweise ein abgeschlossenes Studium, dann die Diplomatische Akademie, wird vielleicht Gesandter oder gar Botschafter und ist damit 45-50 Jahre alt geworden

Testor melden

und spricht meist mehrere Fremdsprachen. So einer wäre gut gerüstet für die Aufgaben eines Außenministers. Dass jedoch jemand ohne abgeschlossene Ausbildung, ohne Erfahrung und langjährige Bewährung gleich Minister wird, ist offensichtlich eine österr. Spezialität. Welche Reputation hat ein solcher Minister unter seinen Kollegen?.Welche Reputation hat Österreich, wenn es nicht in der Lage ist,

Testor melden

einen gut ausgebildeten und mit viel Erfahrung versehenen "Kapazunder" an die diplomatische Front zu schicken?

Sorry! Der Textteil, der mit "Normalerweise" beginnt, war nicht gleich gespeichert, sodass ich noch einmal mit der Fortsetzung startete.

Oliver-Berg

Die EU hat bei der Flüchtlingskrise total versagt. Die österreichische Verfassung sieht vor, dass die Regierung zur Sicherung der Grenzen da ist. Die Balkanstaaten können sich ja auf die gültige Regelung sicheres Drittland ist Griechenland beziehen. Das ist die einzige Sprache die Griechen verstehen, kein Geld und Druck. Anders geht es nicht.

christian95 melden

Ein großes Lob unserem jungen Außenminister! Wir können stolz auf ihn sein! Er schaffte in wenigen Tagen was andere politische Kaliber wie Juncker, Schulz oder Merkel jahrelang nicht geschafft haben. Diese Vereinbarung mit den Balkanländern und wie er so nebenbei die immer öfters hilflos wirkende Innenministerin ins Boot geholt hat, das war "erste Sahne"!

christian95 melden

ENDLICH einmal ein Politiker der den Griechen gezeigt hat, WIR lassen uns von denen nicht weiter "papierln".

christian95 melden

Wenn ich immer wieder behaupte es gibt derzeit keine andere Alternative als HC Strache, nun muss ich zugeben: Kurz wäre eine.
Kurz mit HC oder umgekehrt? Sicher nicht schlecht für Österreich, aber nicht so gut für die Links-Grünen-Gutmenschen.

giuseppeverdi melden

Bravo Griechenland! Ich liebe konsequente Vorgangsweisen. Bravo dass ihr Österreich droht, bravo dass ihr eure Botschafterin abgezogen habt. Ich hoffe ihr seid nun auch so konsequent, innerhalb von Tagen die Milliarden, die wir an euch überwiesen haben, zurückzuzahlen. Denn wenn ich so weit im Schuldenmorast wie ihr stecken würde, dann würde ich mich in ein stilles Eck zurückziehen und den Mund..

giuseppeverdi melden

..halten und nicht auch noch drohen, dass man alle Beschlüsse in Brüssel blockieren werde. Das wäre konsequent. Aber okay blockiert alles, dann werden wir die weiteren Milliarden die ihr dringend braucht auch blockieren ihr faule Frucht am -Busen der EU ihr!

verständlich ist die reaktion, aus einem leeren fass kann man nix abzapfen, die griechen habe keine chance diese hotspots einzurichten und umzusetzen, das land ist überfüllt....

123harry
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man sollte sich überlegen dorthin in Urlaub zu fahren!!!!!

christian95 melden

Ich bin auch dafür.
Wir sollten demonstrativ Griechenland (und die Türkei) als Urlaubsland zumindest ein Jahr lang meiden. Dann werden wir sehen wie es mit beiden weiter geht.

Eloy melden

... das wird keiner befolgen ... Wie hat Udo Jürgens gesungen? "Grieeeechischer Weiiiiiin"

Eloy melden

das wird niemanden interessieren. Wie hat Udo Jürgens gesungen? "Grieeeechischer Weiiiiin .... "

Diese korrupten Griechen sollen die Goschn halten!!! Werden von ganz Europa durchgefüttert und leisten nichts!! Die gehören ins Gefängnis oder raus aus der EU!!! Wo bleibt hier die Reaktion der EU??? Juncker, dieser Vollgummi ist ja für nichts, ein Verbrechen dieser EU Politiker am europ. Volk!!! Warum schreibt das keiner, diese feigen Medien!!!

Mcintosh52 melden

Dieses Stinkfaule Volk soll ja schön ruhig sein . Milliarden kassieren und noch immer nicht wirtschaften können aber das Maul aufreißen , keiner sollte mehr dahin auf Urlaub fahren !!

Denksport melden

Dei Schulden Österreichs haben sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

macht die ML den aussenminister an??? (der denkt sich " die is so oid wia meine mamma"...)

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