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Migrationsforscher:
Jobs sind am wichtigsten

Je schneller Flüchtlinge arbeiten können, desto besser ist es für alle

Fakten - Migrationsforscher:
Jobs sind am wichtigsten © Bild: Christopher Furlong/Getty Images

Jeden Tag kommen mehr Menschen auf der Suche nach Schutz in die Europäische Union und damit auch nach Österreich. Nicht nur, aber besonders aus dem Bürgerkriegsland Syrien. Bernhard Perchinig ist Migrationsforscher an der Donau-Universität Krems und erklärt im Gespräch mit News, wieviele Flüchtlinge die Gesellschaft verträgt, warum strikte Länderquoten keine Lösung sind und wie man Schleppern ihr Geschäft zerstören kann.

THEMEN:

Wie viele Flüchtlinge kann Österreich innerhalb eines kurzen Zeitraums aufnehmen? Kann die Gesellschaft jede Zahl vertragen?
Nein, das wäre naiv. Problematisch wird es, wenn die Wahrnehmung da ist, wir würden Flüchtlinge „durchfüttern“. Ein wesentlicher Punkt ist also, den Leuten Möglichkeiten zu bieten, sich selbst zu erhalten. Ein zweiter Punkt ist, über regionale Verteilung nachzudenken. Aber auch hier darf man nicht naiv sein, das heißt nicht, dass in jedem kleinsten Ort eine Familie sein sollte. Denn die notwendige soziale Akzeptanz ist in einer ganz kleinen Gemeinde viel schwerer zu erreichen als etwa in einer kleineren Stadt. Und drittens müssen Lagersituationen über längere Zeit vermieden werden. Auch während der Bosnien-Krise gab es Lager in Wien, aber man hat versucht, die Menschen so schnell wie möglich anders unterzubringen.

Wann ist das Boot also voll?
Das kann man nicht quantifizieren, aber wenn es tatsächlich nicht mehr möglich ist, Normalität zu schaffen - im Sinn von die Menschen wohnen in einer normalen Wohnung und können Geld verdienen -, dann kann die Stimmung kippen. Es gibt Lücken im Arbeitsmarkt und dort muss man die Leute hineinbringen. Das ist die Basis von Anerkennung in unserer Gesellschaft. Es ist zwar schon auch anerkannt, dass man Menschen helfen muss, aber diese Hilfsbedürftigkeit darf sich nicht verstetigen. Dann kippt das Opferbild in ein Schmarotzerbild.

Regionale Verteilung schön und gut, aber würden nicht alle Flüchtlinge nach Wien ziehen, sobald sie sich frei bewegen können? Weil sie sich größere Chancen ausrechnen und wohl auch eher persönliche Anknüpfungspunkte haben?
Da muss man differenzieren. Wo es persönliche Anknüpfungspunkte gibt, ist es sinnvoll, sie zu nutzen. Das kann bei der Integration helfen und damit auch ganz pragmatisch die Kosten reduzieren. Ansonsten wird es von den Optionen der Menschen abhängen. Finden sie in der Umgebung einen Arbeitsplatz? Haben sie die Möglichkeit, dort Fuß zu fassen? Dazu muss man möglichst schnell Jobangebote vor Ort schaffen.

»Qualifikationen müssen einfacher anerkannt werden«

Müssten dazu nicht auch die komplizierten Anrechnungen von Abschlüssen vereinfacht werden, damit die Menschen in ihren erlernten Berufen arbeiten können? Gerade die Syrer sind ja zum Teil hochqualifiziert.
Richtig, da hat man zum Teil sehr gut qualifizierte und motivierte Leute. Daher wäre es ein wichtiger Punkt, die Qualifikationsanerkennung zu öffnen und zu vereinfachen. Sowohl im akademischen Bereich als auch in den handwerklichen Berufen. Man muss allerdings auch hier aufpassen, dass nicht der Eindruck entsteht, die Leute würden etwas nachgeworfen bekommen, denn auch die Arbeitgeber vertrauen den österreichischen Lehrabschlussprüfungen sehr stark. Es muss klar sein, dass Prüfungen, die einen Lehrabschluss ersetzen, das gleiche darstellen.

Warum hat die große Fluchtbewegung eigentlich gerade dieses Jahr eingesetzt?
Die Fluchtbewegungen nach Europa sind ja sekundäre Bewegungen, es kommt faktisch niemand direkt aus Syrien nach Europa. Die Menschen haben schon ein, zwei Jahre in Jordanien, im Libanon oder in der Türkei verbracht und gehofft, nach einer gewissen Zeit wieder zurückkehren zu können. Mittlerweile zeigt sich aber relativ oft eine gewisse Perspektivlosigkeit. Einerseits aufgrund der unveränderten Konfliktsituation, andererseits muss auch die Uno sparen, was bedeutet, dass die Unterstützung in den Lagern schlechter wird. Daher überlegen sich auch Menschen, die das ursprünglich gar nicht vorhatten - und dabei vor allem die Mittelschicht -, „ich gehe nach Europa“. Der Strom wird also auch in den nächsten ein, zwei Jahren nicht versiegen.

»Alle Zäune werden überwunden«

Könnte man Menschen auf der Flucht überhaupt aufhalten?
Nein. Angefangen beim Eisernen Vorhang sind alle Zäune mit dem Zweck, Fluchtbewegungen aufzuhalten, überwunden worden. Sie erhöhen nur die Kosten der Flucht, weil die Schlepper mehr verlangen werden. Diese Ressourcen fehlen den Flüchtenden dann für ihre Absicherung und Integration, wenn sie nach Europa kommen. Diese Art der Politik ergibt keinen Sinn, das ist keine Lösung.

Schlepper: Böse Verbrecher oder notwendige Fluchthelfer?
Wie immer kann man das nicht so eindeutig sagen. Dass es im Schlepperbereich kriminelle Strukturen gibt, ist überhaupt keine Frage. Wenn jemand 70 oder 80 Menschen in einem geschlossenen Raum einsperrt, muss er wissen, dass diese Menschen sterben können, Punkt. Andererseits gibt es auch Leute, die die Gelegenheit mitnehmen und sich damit nebenbei etwas verdienen. Die Fluchthelfer, die nichts verlangen, mag es auch geben, aber die sind in der Minderzahl. Gleichzeitig funktioniert das System aber nur, weil es keine legalen Einreisemöglichkeiten gibt.

»Man muss Schleppern das Geschäftsmodell zerstören«

Der einzige Weg, den Schleppern das Wasser abzugraben, wären also legale Einreisemöglichkeiten in die EU.
Ja. Wir müssen nicht die Schlepper bekämpfen, sondern das Geschäftsmodell zerstören. Und das beruht darauf, dass die Menschen nicht die Möglichkeit haben, in Amman oder Beirut zum Flughafen zu gehen, sich ein Ticket zu kaufen, herzufliegen und hier ein Asylverfahren zu bekommen. Das ist ein Produkt des Schengen-Abkommens. Eine EU-Richtlinie besagt, dass Transportunternehmen die Verantwortung haben zu klären, dass ihre Passagiere Einreiserechte in die Union haben. Wenn sie jemanden mitnehmen, der das nicht hat, riskieren sie Strafen bis hin zum Entzug der Landerechte. Es gibt aber in dieser Richtlinie auch einen Passus, der sagt, dass diese Strafen bei Personen, die internationalen Schutz suchen, nicht zu tragen kommen.

Könnten die Fluglinien in diesem Fall auch selber aktiv werden? Sprich: Könnte die AUA bei einem Direktflug von Damaskus nach Wien sagen: Wir gehen davon aus, dass ihr alle asylberechtigt seid und nehmen euch mit?
Könnte sie.

Und warum passiert das dann nicht?
Weil das Risiko zu groß ist. Und damit wird effektiv verhindert, dass Menschen ihr Recht, in Europa einen Asylantrag zu stellen, wahrnehmen können. Es gäbe aber auch noch eine zweite Möglichkeit: Die EU hat ein Temporary Protection Regime. Es gibt eine weitere Richtlinie, die ermöglicht, im Fall von besonderen Krisen temporären Schutz zu gewähren.

Sozusagen Asyl auf Zeit.
Genau. Das ist das, was Bosniern während des Jugoslawien-Kriegs ermöglicht wurde. Die Idee war nicht unklug, um eine riesige Flüchtlingswelle innerhalb kürzester Zeit zu bewältigen. Damit wurde den Flüchtlingen ein temporärer Status gewährt, der - und das war der zentrale Punkt - auch die Tür zum Arbeitsmarkt geöffnet hat. Auch damit kann man den Schleppern das Handwerk abgraben.

»Die Rückkehr muss unterstützt werden«

Solche Maßnahmen zielen darauf ab, den Flüchtlingen die Türe zu öffnen, wovor viele Menschen Angst haben. Wie realistisch wäre es, dass die Leute auch wieder zurückgehen?
Das hängt stark von den Möglichkeiten und von der Organisation der Rückkehr ab. Dafür bräuchte es unterstützte Programme, die mit einer zukünftigen - wie auch immer gearteten - syrischen Regierung abgestimmt sind und es bräuchte Investitionen in Aufbauprogramme. In Syrien ist ja alles zerstört. Daher wäre es naiv zu glauben, der Krieg ist irgendwann zu Ende und dann fahren 100.000 Leute zurück. Viele werden Interesse daran haben, viele werden nach fünf bis zehn Jahren aber auch hier integriert sein. Ähnlich, wie es auch bei den Bosniern der Fall war.

Ein weiterer Unterschied etwa zum Jugoslawien-Krieg ist, dass damals auch Kanada und die USA Leute aufgenommen haben. Hier wären auch diese Länder gefordert, mitzuwirken. Die Familie des ertrunkenen Buben, dessen Bild um die Welt gegangen ist, wollte nach Kanada, wurde aber nicht genommen. Das ist absurd. Es gab dort Verwandte und es ist absolut sinnvoll, dorthin zu gehen, wo es jemanden gibt, der einem helfen kann, Fuß zu fassen.

»EU-Mitgliedschaft gilt nicht nur bei Sonnenschein«

Nicht nur die USA wollen keine Flüchtlinge aus Syrien. Wie kann man die osteuropäischen EU-Mitglieder dazu bringen, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen?
Das ist eine schwierige Frage. Ich bin selbst entsetzt und hätte erwartet, diese Länder würden aufgrund ihrer Erfahrung mit Fluchtbewegungen realisieren, was das bedeutet. Ich denke, sie müssen auf höchster Ebene daran erinnert werden, dass die EU keine Gemeinschaft ist, die nur bei Sonnenschein gilt, sondern dass die Mitgliedschaft auch Verpflichtungen bedeutet. Hier kann man sicher auch die Peitsche, also finanzielle Druckmittel einsetzen, sofern man es erklärt.

Sie sind kein Freund der Dublin-Verordnung. Was wäre eine sinnvolle Alternative?
Das momentane System besteht rechtlich gesehen aus einer ganzen Menge gemeinsamer Verordnungen und Direktiven, führt aber in der Praxis dazu, dass 28 Asylbehörden völlig unterschiedliche Entscheidungen treffen. Das kann nicht sein. Man muss in Belgien aus denselben Gründen Recht auf Asyl haben wie in Portugal.

Der zweite Punkt ist die Frage nach der Bewegungsfreiheit innerhalb der EU. Drittstaatsangehörige erhalten nach fünf Jahren Aufenthalt Bewegungsfreiheit, dieses Modell sollte man auch für Asylwerber anwenden. Eine Quote ist nur bei Menschen sinnvoll, die keine Anknüpfungspunkte haben. Wenn ein Syrer in Schweden Verwandte hat, die ihn aufnehmen und ihm helfen wollen, ist das für die Person und für den Staat weit einfacher, als ihn wohin zu schicken, wo er niemanden kennt. Zum Ausgleich könnten Staaten, die mehr Flüchtlinge aufnehmen, auch mehr Geld aus dem EU-Budget erhalten.

Eine weitere Möglichkeit wären Arbeitsplatz-Matchings. Also zu schauen: Ich habe hier einen Mediziner, wo werden gerade welche gebraucht? Die Chancen am Arbeitsmarkt sind schließlich auch für die Flüchtlinge zentral. In diesem Fall könnte man die Menschen auch verpflichten, für drei oder vier Jahre in diesem Land zu bleiben.

Kommentare

Fachmann darf sich jeder nennen, der ein Fach erlernt hat. Der kann sagen was er will, es wird immer andere geben, die darüber vor Staunen erschauern was der alles weiß und wie klug der reden kann aus seinem Munde. Und es gibt andere Fachleute, die das Gegenteil behaupten - und eins wie das andere hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Denn Fachleute leben in einem Fach, nicht in der Welt.

aha.-..... der fachmann sagt: qualifikationen RUNTER, mehr ANERKENNEN, schneller ARBEITEN LASSEN. aha.
da ist also ein fachmann, einer der sich mit sowas wirklich und intensiv beschäftigt. dass wir österr. aber nicht einmal alle einen job haben resp. manche von uns 2 oder gar 3 ..... DAS interessiert ihn nicht die bohne. wenn sich was ändern soll müssen wir einfach anders wählen.überreife zeit!!

ja wir haben nicht einmal für unsere wirklichen Österreicher genug Jobs ? hallo.....

Dank unserer unfähigen, dummen Gutmenschen-Politiker werden wir in Europa so viele "Flüchtlinge" aufnehmen bis auch uns die Luft ausgeht. Wir bekommen dann Gettos in den Städten und ganz Europa wird unsicherer, die Kriminalität steigt der Wohlstand sinkt und die Politverbrecher die uns das eingebrockt haben beziehen ihr gute Rente und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Forest w.

Wir haben 500.000 tausend Arbeitslosen, 400.000tausend Kinder die in Armut Leben,dann kommt jetzt 100.000tausend Leute dazu die Arbeit wollen, das gehts sich vorn bis hinten nicht aus,die Politiker gehören alle Gekündigt und das Sofort, Wir haben kaum für uns Arbeit da wollen sie schon wieder neue Arbeiter anheueren, ich bin fassungslos..

Rumor13 melden

Sorry.......aber welche Jobs ????
Wir haben eine halbe Million Arbeitslose...............

giuseppeverdi melden

Haben Sie nicht mitbekommen, dass sich die Industrie in die Diskussion einbringt und VEHEMENT fordert, den Asylsuchenden ab dem 1.Tag eine Arbeitsgenehmigung zu geben? Warum wohl? Na klar, der arbeitet um ein Drittel des Geldes, das ein Einheimischer verlangt. Und die dümmlich Versicherung, dass man nicht unter dem KV zahlen darf, glauben auch nur die Parteigenossen und sonst niemand mehr!

giuseppeverdi melden

Und dass die Jobs für die Flüchtlinge da sind (anscheinend für die Einheimischen nicht) hat ein Vertreter der Industrie zugegeben als er im Fernsehen sagte, er könne den Flüchtlingen sofort Jobs anbieten!

higgs70
higgs70 melden

Die Industrie will billige Arbeitsplätze, ei was bin ich jetzt überrascht!

Und dreimal dürfens raten, welche Partei sich das Wirtschaftsprogramm von der Industriellenvereinigung hat schreiben lassen.
Wunderts Sie's nicht, dass sich die soziale Heimatpartei, die Partei des kleinen Mannes also, dazu vormehm in eisernes Schweigen hüllt? Liegts vielleicht daran dass erst jüngst ein blauer Funktionär im Fernsehen sagte,dass auch der Hartz IV Vorschlag von Schelling eine gute Sache sei? Will man der Industriellenvereinigung etwa nicht widersprechen? Kommts ungelegen, weil dem Wiener Gemeindebaubewöhner vielleicht ein ganzer Kronleuchter aufgehen könnte?
Man weiß es nicht, man weiß es nicht. Auf jeden Fall bin ich gespannt, was die für den kleinen Mann noch so alles tun wollen.

Und vom sozioökonomischen Podesterl aus betrachtet, sieht man jetzt das Bild, dass da ein Drittel der Wähler ( und von denen wiederum ein Großteil Wenigverdiener) jetzt zwar mit Strache EU und Euro behalten, aber endlich, endlich Hartz IV und ein Niedriglohnland kriegen wollen.
Und jemand der bei politischen Diskussionen in einer Demokratie seinen Blick nicht vom eigenen Bauchnabel hochkriegt, ist ein Problem, weil er nicht diskursfähig ist, aber jemand der die eigenen Interessen nichtmal zu erkennen vermag ist noch was ganz anderes.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt,dass Österreich voller Grautiere ist?

neusiedlersee melden

Es geht nicht um Arbeitsplätze, Steuergeldveruntreuung, es geht ums Überleben. Jeder Einwanderer zieht 4 - 6 andere nach. Im Schnitt werden 2016 5x5=25 mehr nachkommen als bis jetzt. Wenige sind IS-Abgesandte aber sehr viele Unzufriedene. Denn auf Dauer finden sie keinen Anschluss an ihre Umgebung. Die werden zur Gefahr. Das ist nicht ungeplant. So soll Europa erobert werden. Das ist der IS-Plan.

neusiedlersee melden

Politikern und Migrationsfachleuten fehlt es, um Obiges zu begreife, an abstraktem Vorstellungsvermögen, am Willen oder Mut voraus zu denken. Oft am nötigen Verstand. Und manchem vielleicht am Mut seine Meinung zu sagen. Erst wenn Blut fließen wird, werden einige reagieren. Doch dann ist es schon zu spät. Das Ende Europas hat begonnen.

Vordergründig geht es um Jobs, denn wer bereits am ersten Tag arbeiten darf, darf auch wählen. Wozu sonst karren links-grüne Gutmenschen zig. 1.000e Menschen ins Land. SPÖ+ÖVP finden einen Kompromiss: Die Wirtschaft (ÖVP) bekommt billige Arbeitskräfte, die Linke (SPÖ+Grüne) neue Wähler. Das kann aber auch in die Hose gehen. In Wien gibt es schon eine "türkis-moslemische" Liste.

11223344 melden

ja sicher, die job sind wichtig aber auch für die eigenen leute sind sie wichtig. in österreich gibt es immer mehr familien die an der armutsgrenze leben weil sie keinen job haben aber für fremde soll alles her. es reicht doch schon längst, mindestsicherung sollen sie auch haben, ja klar wir haben es ja. und da fragen sich unsere gutmenschen diese deppen warum der ausländerhass immer grösser wird.

11223344 melden

ausserdem wofür jobs? gehen die nicht mehr zurück wenn im eigenen land wieder frieden herrscht?

Mr.T melden

Der Ausländerhass wird größer weil Leute wie du nicht fähig sind sich anständig zu informieren und sich stupiden Stammtisch-Parolen hingeben.

Nur ein anerkannter Flüchtling kann Mindestsicherung beziehen. Und weniger als ein Drittel der Flüchtlinge erhält diesen Status.

günza melden

Mr.T. woher beziehen Sie ihre Informationen? Eventuell aus den politisch gesteuerte Medienberichte. Ich habe meine zumindest aus erster Hand und kann Ihnen versichern dass es nicht ganz so ist wie sie das sehen. Wobei ich schon dafür bin, dass Flüchtlinge auch arbeiten dürfen. Immerhin habe ich einen Betrieb in dem ich Leute brauche und die Österreicher sind mir zu teuer.

günza melden

Qualifizierte billige Arbeitskräfte sind des Unternehmers Freude. Und zu denken, dass man die Flüchtlinge in Jobs steckt die kein anderer will sind doch nicht machbar. Ich verstehe schon die Ängste der von Ihnen beschriebenen Stammtischgebildeten Menschen. Aber eben aus Unternehmersicht ist das doch alles egal.

christian95 melden

Es war einmal: Da arbeiteten "unsere Leute" in der Pflege, am Bau, in der Reinigung.... heute wurden wir dort bereits fast vollständig am Arbeitsmarkt durch die billigere Zuwanderung verdrängt. Andere Berufsgruppen werden folgen.

Praetorianer
Praetorianer melden

Seit Jahren ist Krieg in Syrien , woher haben diese Menschen so viel Geld für die Schlepper oder für die Flucht? Warum flüchten die erst jetzt?
Das alles hat ein Kalkül, Moslems in ganz Europa unterzubringen ! Warum nehmen die Golfstaaten keine ihrer glaubens Brüder auf und geben ihnen Asyl? Aber Moschen wollen diese Arabische Staaten in Europa finanzieren, alleine in Deutschland 200!!!! Man muss

Praetorianer
Praetorianer melden

Man muss kein Hetzer sein um zu verstehen was sich in einigen Jahren in Europa abspielen wird und was kommen wird wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden die sich diese Menschen erwarten! Wer kann schon sagen wie viele Terroristen hier in Europa eingeschleust werden!!!

Praetorianer
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Wenn man im TV hört das Deutschland sich vorstellen könnte jährlich bis zu 500.000 Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren fragt man sich wie soll das gehen? In 10 Jahren wären das 5 Millionen Moslems alleine in Deutschland zu den derzeitigen dazu und das nur in Deutschland
Das ist ein vorprogrammierter Untergang des Christentums.

Rumor13 melden

Weniger als 1/3 ??
In D wird 9 von 10 Asylanten Flüchtlingsstatus gewährt.In Ö mindestens der Hälfte.In der Tschechischen Republik ist es nur 1 von 10.Also wo werden dann wohl alle hinpilgern ?
Soviel zu Stammtisch-Parolen (Mr.T).

giuseppeverdi melden

Es geht schon los! Jetzt fordern sie schon Jobs für die Wirtschaftsflüchtlinge. Was wird das nächste sein? Ich sage es euch: Da wir ja so fortschrittlich sind, ist die nächste Forderung Wohnungen für sie. Die Österreicher bekommen keine preisgünstigen Wohnungen. Für die Flüchtlinge - da wir ja so fortschrittlich sind -. werde gleich welche da sein. Bitte, bitte bald Wahlen, damit sich das aufhört.

giuseppeverdi melden

Und die, die sich so fortschrittlich verhalten haben bei ihrem Eintritt nach Österreich und mit Tafeln die da lauteten "Willkommen Flüchtlinge" sollen gleich aus ihren Wohnungen ausziehen und in die Zelte der Flüchtlinge ziehen und umgekehrt!

giuseppeverdi melden

Und der ständig nahezu dümmlich lächelnde BK, der statt im Inland oben in Schweden beim Länderspiel war und sich im Lichte der Sieger mit ihnen gesonnt hat, soll besser im Inland etwas tun, denn im Moment wird die Griechenlandkrise, für die wir auch zahlen, von den Flüchtlingen nur überdeckt.

parteilos melden

Na sicher, dann haben wir 600 000 Arbeitslose! Und die Belastung für die GKK nicht vergessen! Denke es wird gleich die nächste Steuerreform geben. Wetten?

günza melden

Leute so seit doch nicht gleich so radikal. Die Regierung will doch Arbeitsplätze schaffen und es gibt ja ach so viele Stellen die durch Österreicher nicht besetzt sind. Ja da will man dann eben die Flüchtlinge einsetzten. Keiner dieser Flüchtlinge nimmt euch euren Arbeitsplatz weg. Zugegeben, ich glaube selbst nicht was ich da schreibe, es ist viel schöner alles durch die Rosarote Brille zu sehen

parteilos melden

Unsere Regierung ist die schlechteste seit Jahren, es wird uns alles auf dem Kopf fallen. Multi Kulti ist seit Jahren zum scheitern verurteilt. Es kommt immer darauf an wen man fragt und fragen tun sie nicht, sondern über den Köpfen der Össis entscheiden.

christian95 melden

Die Österreicher wollen nichts anderes. (Sonst würden sie diese Typen nicht wählen).
Wer etwas verändern will muss bei der Wahl auch "Veränderung" wählen - sonst ändert sich nichts.

Rangoo melden

Man kann mit Wahlen leider heutzutage nichts mehr verändern, deshalb ist ein Großteil der Wähler auch der Nichtwähler. Egal welche Partei man wählt, jeder schaut nur auf seine Pfründe und die eigenen Leute, und "Politik" wird in der EU gemacht, da haben wir nichts mitzureden ..

giuseppeverdi melden

Ja Rangoo genau so ist es! Egal wen man wählt (auch verändert wählt). Die hauen sich wieder auf ein Packerl und dann ist der Wählerwille total verfälscht wenn zwei zusammengehen, die keiner will. Und einer Partei die absolute Mehrheit zu geben, dazu bin ich auch nicht bereit. Diese Zeiten eines Bruno Kreisky haben wir längst überwunden!

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