Florida von

Riesenpython gefangen

Der 74 Kilogramm schwere Schädling wurde sogleich eingeschläfert

  • Bild 1 von 3 © Bild: University of Florida/Kristen Grace/Florida Museum of Natural History

    Die fünf Meter lange Würgeschlange ist das größte Exemplar, das je in Florida gefunden wurde.

  • Bild 2 von 3 © Bild: University of Florida/Kristen Grace/Florida Museum of Natural History

    Pythons sind ein großes Problem in den Everglades im Süden Floridas.

Wissenschaftler haben im US-Bundesstaat Florida einen riesigen Tigerpython gefangen und eingeschläfert. Die Schlange wog mehr als 74 Kilogramm und war über 5 Meter lang.

Damit handelt es sich um das größte Exemplar, das je in dem Staat gefunden wurde. Dies teilten die Forscher mit, nachdem der Python zu Untersuchungen in das Naturgeschichtliche Museum von Florida gebracht worden war.

Pythons sind ein großes Problem in den Everglades im Süden Floridas. Zehntausende leben dort in freier Wildbahn. Die US-Behörden haben den Import der aus Asien stammenden Schlangen verboten und sie zum Abschuss freigegeben. Die Population konnten sie dadurch bisher kaum senken.

Es wird vermutet, dass die Schlangen ursprünglich zum Teil als Haustiere gehalten worden waren und von ihren Besitzern ausgesetzt wurden. Pythons gehören zu den Würgeschlangen, sie sind ungiftig.

Kommentare

Dantine melden

Einen Python als Schädling zu bezeichnen, finde ich paranormal!

Da halte ich eher den schreibenden Journalisten als Schädling!
Wenn auch Pythons in den Everglades nicht zu Hause sind, waren eher die, die diese Schlange dort aussetzen, Schädlinge! Und da Pythons auch Krokodile angreifen, die auch in gefährlicher Überzahl dort leben, würde ich die Schlangen eher als nützlich bezeichnen und die dortigen Einwohner könnten sich ja auch in der Natur so bewegen, wie es sich gehört!

freud0815 melden

Re: Einen Python ja keine frage, die schlangen hätten dort nie ausgesetzt werden dürfen, aber wie sowas ausgehen kann sieht man auch in de an den waschbären oder in deiner nahen heimat mit der biberplage. die tiere sind leider nicht ungefährlich. in den everglades leben eher aligators als crocs und da die dort gerne gegessen werden wird es eher zum aussterben kommen-wenn nun auch schlangen die kleinen fressen kippt bald alles. eine humane lösung gibt es bei menschenverursachten plagen meist leider nie und man kann hier nur versuchen die menschen aufzuklären, dass schlangen sowieso keine *haustiere* sind-in wien gibt es ja auch einige champions die sich die tiere erst anschaffen und dann freilassen - leider fängt man eher die tiere als die täter

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