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Florian Flicker ist verstorben

Der österreichische Regisseur erlag im Alter von 49 Jahren seiner Krebserkrankung

Der österreichische Regisseur Florian Flicker. © Bild: APA/gepa pictures / Paul Polanschütz

Der österreichische Autor und Regisseur Florian Flicker ist tot. Wie die Produktionsfirma Prisma Film mitteilte, ist Flicker am Samstagnachmittag, nur zwei Tage nach seinem 49. Geburtstag, in Wien nach kurzer, schwerer Krebserkrankung verstorben.

Der gebürtige Salzburger Flicker war mit seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilm "Der Überfall" (2000) mit Roland Düringer, Josef Hader und Joachim Bißmeier bekannt geworden. Zuletzt war seine "Weibsteufel"-Adaption "Grenzgänger" im Kino zu sehen, die dreifach mit dem Österreichischen Filmpreis 2013, darunter jenem für das beste Drehbuch, ausgezeichnet wurde.

Experimentalfilm als Ursprung

Die Anfänge Florian Flickers lagen im Experimentalfilm und Expanded Cinema, mit "Halbe Welt" legte er 1993 seinen ersten Spielfilm vor. Bereits 1998 erhielt sein Roadmovie "Suzie Washington" bei der Diagonale den Titel als Bester österreichischer Kinofilm. 2000 folgte mit "Der Überfall" sein wohl bekanntester und darüber hinaus u.a. in Locarno mit den Bronzenen Leoparden ausgezeichneter Streifen.