Flexible Arbeitszeiten sind gesund: Studie bestätigt positive Wirkung auf Wohlbefinden

Blutdruck und Schlafvehalten verbessern sich Wenn Beschäftigte Ablauf selbst kontrollieren können

Flexible Arbeitszeiten sind gesund: Studie bestätigt positive Wirkung auf Wohlbefinden © Bild: APA/DPA/Ebener

Flexible Arbeitszeiten wirken sich günstig auf die Gesundheit von Beschäftigten aus - allerdings nur dann, wenn sie selbst darauf Einfluss haben. Dies zeigt eine Auswertung von zehn Studien mit insgesamt rund 17.000 Teilnehmern. Können Angestellte ihre Arbeitszeit selbst einteilen, so profitieren davon unter anderem der Blutdruck, der Schlaf und das seelische Wohl.

So zeigt eine Studie an Polizisten, dass Beamte, die ihren Dienstbeginn flexibel gestalten konnten, sich besser fühlten als jene, die immer zur gleichen Zeit zur Arbeit antreten mussten. "Flexible Arbeitszeiten scheinen dann Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern, wenn die Betroffenen ihre Arbeitsabläufe selbst kontrollieren - aber nicht wenn die Arbeitgeber das tun", sagt Clare Bambra von der britischen Durham Universität, die ihre Analyse in der "Cochrane Database of Systematic Reviews" vorstellt.

(apa/red)

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Flexible Arbeitszeiten. Noch besser ist die Frühpension!!!

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