Fitness-Tipp von

Kleine Wunden rasch versorgt

Claudia Dungl © Bild: Matt Observe

Oft passiert's - eine kurze Unachtsamkeit, und eine Verletzung macht sich unliebsam bemerkbar. Doch rasch und richtig versorgt, können Nachwehen verhindert werden. Hier die besten Tipps in Kürze: Achten Sie bei Schnittverletzungen darauf, das Wundpflaster nach entsprechender Desinfektion so anzubringen, dass die Wundränder möglichst gut aneinanderliegen. Dadurch haben sie die Möglichkeit, zu verkleben und rasch abzuheilen. Legen Sie das Pflaster allerdings niemals kreisförmig an. Durch die verringerte Durchblutung wird die Wundheilung verzögert.

Braucht die Narbenbildung etwas länger, hilft das Schmieren mit Ringelblumensalbe, die Abheilung zu fördern und das Narbengewebe weich zu halten. Gefürchtete "Blaumeisen" nach dem Schlag mit dem Hammer müssen unbedingt rasch gekühlt werden. Cool-Packs aus dem Tiefkühler in ein Tuch schlagen und für einige Minuten auflegen. Dadurch wird der Bluterguss nicht so groß und wird rasch resorbiert. Bei leichteren Verbrennungen ist kaltes Wasser das erste Mittel der Wahl. Danach geben Sie Pfefferminzöl darauf. Dieses wirkt schmerzstillend und regt die Zellneubildung an. Nach ein paar Stunden kann die betroffene Stelle bis zum vollständigen Abheilen mit einer Mischung aus Johanniskrautöl und Pfefferminzöl (zehn Tropfen auf 30 Milliliter) eingeschmiert werden.