Fischer zur Kopftuchfrage im "profil"-Talk:
"Ich bin kein Vertreter einer harten Linie"

Aber Kritik an deutschem Urteil über Prügel-Ehemann

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt Bundespräsident Heinz Fischer, er sei in der vieldiskutierten Kopftuchfrage "kein Vertreter einer harten Linie". Allerdings müsste österreichische Gesetze respektiert werden. Das Urteil eines deutschen Gerichts, das den Koran als milderndes Urteil über einen prügelnden Ehemann gelten ließ, habe nichts mit Toleranz zu tun.

Der Bundespräsident begrüßte die Initiative der Arabischen Liga, Israel anzuerkennen, wenn sich das Land in die Grenzen von 1967 zurückziehe. Die Rückkehr von hunderttausenden Palästinensern auf das Staatsgebiet des heutigen Israel sei aber nicht möglich.

Zu seinem kürzlich abgeschlossenen Korea-Besuch sagte der Bundespräsident, eine Wiedervereinigung des Landes liege "jenseits des Horizonts erwartbarer Schritte." Südkorea habe aber an einem Zusammenbruch des Nordens kein Interesse und es sei auf eine schrittweise Annäherung zu hoffen.

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen "profil"!