Firma um 7.000 Euro geschädigt: Betrüger in NÖ versprachen Asphaltierungsarbeiten

Verdächtiger verrichtete nur geringfügige Arbeiten Arbeiter nach Abkassieren verschwunden

So genannten Asphaltbetrügern ist eine Firma im Juli in der Stadtgemeinde Korneuburg aufgessen. Ein Mann versprach, zu einem günstigen Preis eine Fläche zu asphaltieren. Die Leistung wurde allerdings nicht erbracht, lediglich geringfügige Arbeiten wurden verrichtet. Die ausgehandelte Summe - 7.000 Euro - hatten die Kriminellen zuvor schon kassiert, teilte die NÖ Sicherheitsdirektion am Montag mit.

Ein Verdächtiger gab am 20. Juli bei der Firma an, die Flächen zu einem günstigen Preis zu asphaltieren, da an einer anderen Baustelle das Material übrig geblieben sei und somit lediglich die Arbeitszeit zu bezahlen wäre. Die Täter, zumindest einer von ihnen sprach laut Polizei englisch, meinten, die Arbeiten binnen drei Tagen zu beenden.

Einen Tag später erhielten drei Männer den vereinbarten Geldbetrag und begannen mit Vorarbeiten. Auch eine Rechnung wurde ausgestellt. Als die Firmeninhaberin am 24. Juli nach dem Rechten sehen wollte, waren die Arbeiter verschwunden, und die Fläche im selben Zustand wie drei Tage zuvor.

Unterwegs waren die Kriminellen laut Exekutive mit einem grauen Mercedes M mit gelbem Kennzeichen. Die Rechnung wurde auf "HOGARTH S.T.C.LTD., Tel. 0787 907 2388 Fax 0787 907 2384, Neptune Wharf Canal Approach London SE 8 5 JF, VAT No. GB 830619832" ausgestellt. Hinweise über ähnliche Vorfälle sind an die nächste Polizeidienststelle zu richten. (apa/red)