Finnischer Skifahrer bei Lawinenabgang gestorben: 400 Meter in die Tiefe gerissen

Finnen waren trotz Lawinengefahr Stufe 3 unterwegs Freier Skiraum in St. Anton wurde zur Todesfalle

Der Variantenfahrer hatte sich mit zwei weiteren Finnen am Rendl im freien Skiraum aufgehalten. Bei der Abfahrt löste die Gruppe in 1.900 Metern Höhe ein 50 Meter breites Schneebrett aus. Der mit einem Lawinenpieps ausgestattete Skifahrer wurde von seiner Begleiterin geortet und von Bergrettern ausgegraben. Er lag zwei Meter unter dem Schnee und konnte noch wiederbelebt werden, ehe er wenig später verstarb.

Drei Hubschrauber an Rettung beteiligt
An dem Einsatz waren Bergretter, Mitglieder der örtlichen Skischule, Alpinpolizei, Lawinenhunde und drei Hubschrauber beteiligt. Zum Zeitpunkt des Unglücks bestand in der Region erhebliche Lawinengefahr (Stufe "3" auf der fünfteiligen Skala).

An derselben Stelle waren übrigens Mitte Februar zwei Snowboarder aus Schweden von einer Lawine getötet worden.

(apa/red)