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Italiens Schulden auf Rekordhoch

2.218 Milliarden Euro: Verschuldung seit Jahresbeginn um 3,9 Prozent gestiegen

Italien übernimmt den EU-Vorsitz. © Bild: Thinkstock

Italien hat mit seinen Staatsschulden einen neuen Rekordstand erreicht: Im Mai kletterte der Schuldenberg auf 2.218,2 Milliarden Euro, das sind 23,4 Milliarden Euro mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn stiegen die Staatsschulden um 3,9 Prozent, was 83,3 Milliarden entspricht, wie die italienische Notenbank am Dienstag mitteilte.

Unterdessen stieg die Inflation im Juni um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat und gegenüber Juni 2014, wie das Statistikamt Istat berichtete. Bei Treibstoff betrug das Preiswachstum 0,8 Prozent. In den ersten fünf Monaten stieg die Inflation um 0,2 Prozent.

Die Steuereinnahmen stiegen in den ersten fünf Monaten leicht. Der Anstieg betrug 0,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014. Die Steuereinnahmen betrugen seit Anfang 2015 146,2 Milliarden Euro.

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