Finaler Showdown am Flughafen Wien:
Vorstand oder Aufsichtsrat machen Abflug

Heute Sondersitzung zur Causa Prima am Airport Monatelange Führungskrise steht vor einer Lösung

Finaler Showdown am Flughafen Wien:
Vorstand oder Aufsichtsrat machen Abflug © Bild: APA/FOHRINGER

Was bei der letzten Aufsichtsratssitzung des Flughafen Wiens im November ausgeblieben ist, könnte nun nachgeholt werden: ein Köpferollen im Vorstand des Unternehmens nach dem Skylink-Terminalbau-Desaster. In der Sondersitzung geht es wieder um die Causa Prima. Bis zuletzt herrschte ein Kräftemessen zwischen den Aufsichtsräten und innerhalb der zerstrittenen Airport-Führung.

Ob die nach schweren Rechnungshof-Vorwürfen angeschlagene Airport-Führung unter Vorsitz von Herbert Kaufmann gehen wird, war im Vorfeld nicht klar. Aufsichtsratschef Christoph Herbst sagte Mittwoch vor Sitzungsbeginn, es sei weiterhin alles offen. Die nächsten Stunden werden eine Entscheidung bringen, sagte Herbst zur APA. Diesen Entscheidungen wolle er nicht vorgreifen. Angebliche vorherige Absprachen über das Schicksal der drei Vorstände hat Herbst dementiert.

Herbst hatte für die vorige Sitzung im November bereits Abberufungsanträge vorbereitet, die Entscheidung wurde damals auf Mittwoch vertagt. Nach anhaltenden Streitigkeiten zwischen den Vertretern der Kernaktionäre (Wien, Niederösterreich) und offenem Konflikt um Millionenabfertigungen schien die seit Monaten dauernde Führungskrise verlängert. Von einem Verbleib der Manager war in den vergangenen Tagen ebenso die Rede wie von einem Rücktritt von prominenten Aufsichtsräten.

Vonseiten der Kernaktionäre waren wiederholt Konsequenzen für das Bau-Desaster eingefordert worden. Als "unverantwortlich" wertete es gestern auch der Kleinanlegervertreter Wilhelm Rasinger (IVA), würde nach der scharfen Rechnungshofkritik an den Zuständen am Flughafen auf personelle Konsequenzen verzichtet.

(apa/red)

Kommentare

re:postings @n "re: postings"
warum soll jemand, der erst ab märz 2009 den job u. die funktion übernommen hat, für dieses "chaos", welche andere vorstände zuständig waren u. verantwortung gehabt haben - den "sessel" freiwillig räumen ?

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Abflug Unfähige Manager gibt es wie Sand am Meer. Der Witz an der Geschichte ist, dass die Verträge für solche Manager keine Negativerfolgsklauseln haben - sie schöpfen nur ab, brauchen aber für nichts gerade stehen und bekommen auch noch fette Abfertigungen. Jene, die solche Verträge erstellen und vereinbaren sind das wahre Problem, denn die vergeuden das Geld der Aktionäre oder Gesellschafter an unfähige Manager. Deshalb gehören die auch zeitgleich mit jenen die jetzt abgesetzt werden entfernt - und alle zu Schadenersatz verklagt.

christian95 melden

Das richtige Parteibuchschützt vor Schadenersatzklagen! SPÖ+ÖVP haben sich den Staat im Porpoz aufgeteilt!

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postings was man hier an schwachsinnigen postings lesen kann, entbehrt jeder grundlage...nicht auskennen, aber mit kritik - nur so herumschmeissen.....peinlich!
...gestern gab das unternehmen ein passagierplus von 12,1 % im november verglichen mit dem vorjahresmonat bekannt. von jänner bis november liegt der zuwachs bei 8,9 % gegenüber 2009 und damit um mehr als das doppelte über europa-schnitt. der gewinn vor steuern macht allein für die ersten drei quartale bei 94 mio. euro aus.
also, so schlecht kan ja dieses team nicht arbeiten...
zuerst besser machen, dann kritisieren - ok?

Kontrollorgan melden

Re: postings Aber so gut kann dieses Team wohl auch nicht gearbeitet haben wenn die Vorwürfe des Rechnungshofes so massiv sind.
Am Rande: Mit der Aussage, nur dann Kritik üben zu dürfen wenn man etwas besser kann, bist du von denen die du Anfangs kritisierst nicht weit weg.

ab in die Wüste und schnell...

christian95 melden

Wieder ein Beispiel! Wie Proprozmanager in einem staatsnahen Betrieb werken! Ob bei der AUA, ÖBB, ORF, ASFINAG, Natinalbank usw....
Seit dem Krieg haben sich SPÖ+ÖVP den Staat im Proporz aufgeteilt.

christian95 melden

Es ist sicherlich Zufall Jener ÖVP Vorstand war vorher im Land NÖ für die Finanzen zuständig. NÖ hat über 1 Mrd. Wohnbaugeld an der Börse verzockt.

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So wie sich die AUA gebärdet, ist das eine nationale Schande. Es ist überhaupt ein Wahnsinn, dass eine Fluglinie im Staatsbetrieb pleite machen kann. Schuld sind vermutlich die geistig minder bemittelten Damen und Herren im Betriebsrat, die die Angestellten vor zu viel Arbeit aber nicht vor zu viel Geld schützen wollen.
Weg damit!
Zum Glück funktionieren die Parameter des Marktes noch immer!

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Re: So wie sich die AUA gebärdet, Sorry, aber Ihr Kommentar ist hier total fehl am Platz! Hier gehts ja wohl um den Flughafen Wien und nicht um Austrian! Das Eine hat mit dem Anderen rein gar nichts zu tun!!!!

eine frechheit her mit der grünen minna, ab und weg mit diesen betrügern und unfähigen großverdienern. vielleicht möchten sie noch ihr abgangsbrieftascherl auffüllen. wennst so an scheiß selber produzierst, sind nächsten tag 3 leut mit dem braunen kofferl da und dir gehört nichts mehr. man hat ein pfändung am hals, die ein leben lang erhalten bleibt. was bekommen die, eine a b f i n d u n g.

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