Finale Entscheidung fällt am grünen Rasen: Letzten hundert Meter auf einem Fußballfeld

Topmann Abel Kirui aus Kenia führt Wien-Feld an Wieder neuer Starter-Rekord beim City Marathon

Die Entscheidung über den Sieg beim Vienna City Marathon fällt auf dem grünen Rasen. Nachdem die Marathonläufer 42,095 km der Strecke auf Asphalt bewältigt haben, legen sie die letzten hundert Meter auf dem Heldenplatz auf dem Rasen eines Fußballfeldes zurück und schnuppern so ein wenig EURO-Luft.

Einen Tag vor dem Marathon wird im Zielgelände auf dem Heldenplatz auf einem eigens verlegten Spielfeld (100 x 13 m) Fußball gespielt. "2008 - Österreich am Ball" ladet Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kunst und Kultur sowie Sport zu einem Kickerl auf den Wiener Heldenplatz.

Topmann aus Kenia
Abel Kirui ist der große Star der Nennliste für den 25. Vienna City Marathon am 27. April. Der 25-jährige Kenianer war im Vorjahr bei seinem Debüt über die 42,195 km in 2:10:41 Stunden Dritter in Wien und Zweiter in Berlin, wo er mit 2:06:51 die sechstschnellste Marathonzeit der Saison 2007 erzielte. Nur Äthiopiens Wunderläufer Haile Gebrselassie, der in 2:04:26 Weltrekord lief, war in der deutschen Bundeshauptstadt noch schneller als Kirui.

Doch von der Bestzeit her betrachtet, ist Kirui nicht einmal die Nummer eins in Wien. Denn sein 31-jähriger Landsmann Wilson Onsare kann sogar 2:06:47 (Paris 2003) vorweisen. Dazu verstärkt ein sehr interessanter Marathondebütant das VCM-Elitefeld: der 30-jährige Kenianer Duncan Kibet, der mit 60:22 Minuten eine starke Halbmarathonzeit und mehrere Straßenlaufsiege in den USA auf seiner Visitenkarte stehen hat.

Teilnehmer-Rekord
Die Verantwortlichen des Vienna City Marathon (VIC) haben für die 25. Auflage des Rennens einen weiteren Teilnehmerrekord vermeldet. Mehr 28.000 "Laufjünger" haben bereits genannt, womit die alte Bestmarke von 26.249 Teilnehmern aus dem Vorjahr sicher übertroffen werden wird. Favoriten bei den Herren sind die Kenianer Abel Kirui und Wilson Onsare, bei den Frauen die Japanerin Tomo Morimoto, Siegerin 2006.

(apa/red)