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Oralsex-Szene von Evan Rachel Wood sorgt für Eklat

Empörung über Schnittauflage: Schauspielerin beklagt Doppelmoral der Zensoren

Filmzensur - Oralsex-Szene von Evan Rachel Wood sorgt für Eklat

Evan Rachel Wood schimpft auf Twitter über die Zensur einer Sexszene in ihrem neuen Film "The Necessary Death of Charlie Countryman" mit Co-Star Shia LeBeouf. Es sei an der Zeit, "erwachsen zu werden" und "auf den Tisch zu hauen", machte Wood bei dem Kurznachrichtendienst ihrem Ärger Luft.

Grund für ihre Schimpftirade ist die Auflage der Filmbehörde MPAA, eine Oralsex-Szene, in der ein Mann eine Frau befriedigt, herauszuschneiden. Hollywoods Sittenhüter hätten dem Film sonst den strikten NC-17-Stempel aufgedrückt, niemand unter 18 Jahren wäre im Kino erlaubt gewesen.

Evan Rachel Wood und Shia LeBeouf
© APA/EPA/George Frey Evan Rachel Wood mit Co-Star Shia LeBeouf

In zahlreichen Tweets klagt Wood über eine Doppelmoral der Zensoren. "Das ist das Symptom einer Gesellschaft, die Frauen beschämen und sie schlecht machen will, wenn sie Freude am Sex haben, besonders wenn der Mann nicht auf seine Kosten kommt", empört sich die Schauspielerin.

Kommentare

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Wie würde eine Welt aussehen, wo die Zensur nur gegen Gewaltszenen vorgeht?

Oder "Diese Explosion eines Autos nach einem leichten Unfall ist unrealistisch und könnte dazu führen, dass sich niemand traut aus einem verunglükten Auto Verletzte zu bergen, weil er Angst vor solch unrealistischen Explosionen hat."

strizzi49 melden

Und was hat das mit den Sexscenen zu tun? Schon jenseits von gut und böse?

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@strizzi49 Was has Du an der Frage nicht verstanden? Gewalt ist jugendfrei, sex nicht. Also wie ware die Welt mit Sexszenen jugendfrei ab 14 Gewaltszenen ab 18?

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