Filmmuseum widmet sich Science Fiction: 50 Filme über die "Geschichte der Zukunft"

9.2. bis 10.3.: Programm mit Filmen von 1946 - 2008 Auswahl: Independt Movies, aber auch Blockbuster

Filmmuseum widmet sich Science Fiction: 50 Filme über die "Geschichte der Zukunft"

"Fantasy ist das Unmögliche, das wahrscheinlich gemacht wird. Science-Fiction ist das Unwahrscheinliche, das möglich gemacht wird", hat Rod Serling, Erfinder der legendären Serie "The Twilight Zone" einmal gesagt. So richtig zuordnen kann man sie aber nicht, die so vielseitige Gattung Science-Fiction. Das Österreichische Filmmuseum widmet sich von 9. Februar bis 10. März der Entwicklung des Genres und erzählt anhand von 50 ausgewählten Filmen aus den Jahren 1946 bis 2008 "eine Geschichte der Zukunft".

Parallele Welten, Zukunft und Fortschritt, Geschehnisse in Raum und Zeit: Ob als realistisches Drama oder bis an die Grenzen des Fantasy-Genres, Science-Fiction "transformiert sich beständig, um neuen Zeiten und deren Geist gerecht zu werden", heißt es in den Unterlagen zur Filmmuseumsschau. Grund genug, die Veränderung des modernen Sci-Fi-Kinos, "seine internationale Vielfalt, seine Mutationen, subversiven Varianten und bahnbrechenden Visionen" zu beleuchten. Die Filmreihe setzt nach dem Zweiten Weltkrieg an, als die "Goldene Ära" der Gattung in Umbruchszeiten technischen Fortschritt und dessen moralische Folgen cineastisch aufarbeitete. Es ist das Schlüsselthema der Retrospektive, vom tschechischen Film "Krakatit" (1947) bis zu "God's Puzzle" (2008).

Menschen, die sich dem Genre nicht überdurchschnittlich zugeneigt fühlen, dürften mit bekannten Klassikern wie "2001 - A Space Odyssey" (1968) oder "Soljaris" (1972) mehr anfangen, gezeigt werden auch Blockbuster wie die Satire "Starship Troopers" (1997), "Alien" (1979) von Ridley Scott oder Terry Gilliams "Twelve Monkeys" (1995). Zugleich kommen avantgardistische Kurzfilme, Essays und jüngere Produktionen abseits von Hollywood ebenso zu tragen. Komplettiert wird das Programm wie gewohnt mit Künstlergesprächen. So ist u.a. Natalja Bondarcuk, Hauptdarstellerin von "Soljaris", zu Gast.

(apa/red)