Filme und TV-Serien mit Tony Curtis:
Schauspieler nach langer Krankheit tot

Alles von 1950 bis zum letzten Film 2008 Seine bekanntesten schauspielerischen Leistungen

Filme und TV-Serien mit Tony Curtis:
Schauspieler nach langer Krankheit tot

1950: "Winchester '73" - In dem amerikanischen Western übernimmt Tony Curtis eine seiner ersten größeren Nebenrollen und spielt neben James Stewart.

1951: "Die Diebe von Marschan" (The Prince Who Was a Thief) - Curtis mimt in dem Abenteuerfilm den Thronfolger Julna, der als Kind entführt worden war und erst spät zu seiner Bestimmung findet. Der Film wurde ein kommerzieller Erfolg.

1958: "Flucht in Ketten" (The Defiant Ones) - Curtis bekommt eine Oscar-Nominierung für die Darstellung eines von der Polizei gejagten Häftlings - mit Handschellen an seinen Filmpartner Sidney Poitier gefesselt.

1959: "Manche mögen's heiß" (Some Like It Hot) - In Frauenkleidern zeigt er an der Seite von Jack Lemmon und Marilyn Monroe in dem Kino-Klassiker um eine Damen-Kapelle sein komisches Talent.

1960: "Spartacus" - In dem Historienepos ist Curtis unter der Regie von Stanley Kubrick an der Seite von Filmgröße Kirk Douglas, der in der Rolle von Spartacus eine Revolte gegen das römische Reich leitete, zu sehen.

1965: "Das große Rennen um die Welt" (The Great Race) - Kommerziell wenig erfolgreich, gilt der Film über ein Autorennen über drei Kontinente heute als Klassiker. Curtis ist als "der große Leslie" erneut an der Seite von Jack Lemmon zu sehen, auch "Columbo" Peter Falk hat eine Rolle.

1968: "Der Frauenmörder von Boston" (The Boston Strangler) - In einer Rolle, die ihn erstmals von leichten Komödien und Western abbringt, verkörpert Curtis einen Frauenmörder nach wahren Begebenheiten. Erstmals wirkt er düster und bedrohlich, lässt seinen berühmten Charme nur noch andeutungsweise durchscheinen. Dafür erntet er Lob von Kritikern und begeistert das Publikum. Bei den Dreharbeiten lernt er auch seine dritte Frau, das Model Leslie Allen, kennen.

1971/1972: "Die Zwei" (The Persuaders) - Witzige Dialoge mit Filmpartner Roger Moore machen die britische TV-Krimiserie zu einem großen Publikumserfolg.

1975: "Der Gangsterboss von New York" (Lepke) - Nach Fernsehengagements kehrt Tony Curtis in einer Hauptrolle als "Verbrecherkönig" auf die Kinoleinwand zurück. Der Film wird auch bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt.

1978-1981: "Vega$" - Anfangs nur als Gastrolle konzipiert, ist Curtis nach wohlwollender Publikumsresonanz in insgesamt 26 Folgen der TV-Serie als Philip Roth zu sehen.

1980: "Der Scarlett O'Hara-Krieg" (The Scarlett O'Hara War) - Für seine Darstellung als Produzent David O. Selznick in dem Fernsehfilm, der die Geschichte von der Schauspielerbesetzung von "Vom Winde verweht" erzählt, erhält Curtis eine Nominierung für einen Emmy, den amerikanischen Fernsehpreis.

1988: "Der Passagier" (Welcome to Germany) - Der bis dahin weitgehend aus Abenteuerstreifen und Komödien bekannte Schauspieler bekommt viel Kritiker-Lob für die Darstellung eines jüdischen Emigranten, der in Hollywood Karriere macht und nach Deutschland zurückkommt.

2008: "David & Fatima" - Unter der Regie des Ägypters Alain Zaloum steht der gesundheitlich angegriffene Curtis in dem Drama um eine Liebe in Jerusalem für seinen letzten Film in einer Nebenrolle vor der Kamera.

(apa/red)