Feuer in Griechenland von

Regen löscht Waldbrände

Starke Regenfälle bezwingen Flammen - Feuerwehr bleibt trotzdem in Alarmbereitschaft

Feuer in Griechenland - Regen löscht Waldbrände © Bild: Getty Images/AFP

In Griechenland haben starke Regenfälle in der Nacht auf Sonntag den gefährlichen Waldbrand auf der Halbinsel Chalkidiki weitgehend gelöscht. "Heute morgen haben wir kaum noch Brände", sagte der Regionalgouverneur, Christos Pachtas, im griechischen Radio. Feuerwehr und Löschflugzeuge bleiben jedoch in höchster Alarmbereitschaft, hieß es.

Der Brand tobte seit vier Tagen in der Klosterregion Berg Athos auf der östlichen Landzunge der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki. Nach mehreren Tagen mit Temperaturen über 40 Grad zeigten die Thermometer in Griechenland am Sonntag angenehme 32 Grad.

Über 1.000 Einsatzkräfte kämpften gegen Flammen
Mehr als 1.000 Feuerwehrleute, Soldaten und freiwillige Helfer sowie serbische Feuerwehrmänner waren im Dauereinsatz. Vorübergehend wurde das nahe gelegene serbisch-orthodoxe Kloster von Hilandar bedroht, wo sich Ikonen, Schriften und andere religiöse Gegenstände unschätzbaren Wertes befinden. Nach Schätzungen wurden dort mindestens 400 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land zerstört.

Auch im Süden des Landes regnete es am Samstag und in der Nacht auf Sonntag nach fast drei Monaten wieder. Damit konnten mehrere kleinere Brände auf der Halbinsel Peloponnes unter Kontrolle gebracht werden, berichtete das staatliche Fernsehen (NET).

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