Festnahmen in Wien von

Mehr als ein Kilo Kokain geschluckt

Suchtgift im Wert von 250.000 Euro sichergestellt

Kokain © Bild: APA/LPD Wien

1,2 Kilogramm Kokain hatte ein 35-jähriger Drogenkurier geschluckt, der im Februar nach Ermittlungen in Wien-Favoriten festgenommen worden ist. Bei insgesamt drei festgenommenen Männern wurde Suchgift im Wert von 250.000 Euro sichergestellt, berichtete die Polizei am Montag. Die Kuriere im Alter von 24 und 35 Jahren und ein 21-jähriger Zwischenhändler sitzen in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes, Außenstelle West gegen die Kurierorganisation liefen bereits seit 2012. Im Jänner wurde eine der regelmäßigen Lieferungen aus dem Ausland abgefangen. Die Drogen wurden in einem Wohnhaus in der Geiselbergstraße in Simmering sichergestellt.

Im Februar erfolgte die Festnahme des 35-Jährigen in der Wohnung seiner Freundin in der Buchengasse im Bezirk Favoriten. Der Mann aus Nigeria dürfte kurz zuvor mit dem Zug eingereist sein. Er hatte allein 108 sogenannte Bodypacks mit Kokain in seinem Körper.

Insgesamt wurden bei den beiden Kurieren 2,2 Kilogramm der Droge und 1.750 Euro in Bar sichergestellt. Die Ermittlungen sind laut Polizei noch nicht vollständig abgeschlossen.

Kommentare

Jetzt bin ich mal gespannt MA2412 wieviele Usern hier wirklich das Herz bricht, wenn ein mutmaßlicher Drogendealer in einem rechtsstaatlichen Verfahren überführt und abgeurteilt wird. Mein Tip ist Null. Wogegen sich aber viele "Normalbürger" verwehren werden, ist die Polemik, der Sarkasmus und die Unterstellungen mit denen User wie Sie hier arbeiten oder es versuchen.

Oberon
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Der mit dem Zug angereiste Mann aus Nigeria ist also ein "mutmaßlicher" Drogendealer? Das muss man doch jetzt nicht hoffentlich auch noch akzeptieren, weil er ja soooo arm ist? Aburteilen und abschieben, auch wenn's - speziell hier(!) - einigen usern wahrscheinlich das Herz zerbricht wegen so viel Grausamkeit.

Oberon
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Korr.: Der Drogenkurier hatte 1,2 kg Kokain geschluckt, damit ist er wohl als Drogenkurier identifiziert und kein - wie so oft - Mutmaßlicher, auch wenn ihn 10 Personen beobachtet haben. :-((

Nudlsupp melden

Ach, hier ist Herkunft wieder wichtig, ich habe noch einen Bankraub in Niederösterreich in Erinnerung, wo Sie derartige Informationen als diskriminierend gesehen haben. "mutmaßlich" deswegen, dies ist in einem Rechtsstaat nun mal so, daß schon aus formalen Gründen das Urteil eines Richters oder einer Kammer notwendig ist, und nicht Ihre persönliche Meinung....

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...aber das wissen wir ja schon aus der Vergangenheit, die Menschen, die sich am lautesten gegen bestimmte Verbrechen zu Wort melden, respektieren es am wenigstens, daß Grundrechte für alle Menschen gelten, und Gesetze sogar dann richtig sind, wenn Sie Ihrer persönlichen Meinung widersprechen. Das macht nämlich eine Rechtstaatlichkeit auch aus.

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Man stelle sich die Gefahr vor, wenn es plötzlich Leuten wie Ihnen überlassen wäre, auf Grund von Halbwissen, einer sehr differenzierten Wahrnehmung und Null Objektivität, plötzlich Urteile zu sprechen und über Schuld und Unschuld zu richten. Ihnen MA2412 steht dieses Privileg nicht zu. Und wissen Sie wieso? Weil Sie dazu nicht in der Lage sind und nie sein werden.

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