Festnahme von

Sexualtäter belästigte Kinder in Wien und Niederösterreich

Mann lockte Kinder an und onanierte vor ihnen. Weitere Straftaten vermutet.

Sexualtäter © Bild: APA/LPD Wien

Vergangene Woche hat die Wiener Polizei einen mutmaßlichen Sexualtäter festgenommen. Der 44 Jahre alte Mann soll in zumindest sechs Fällen in Wien und Niederösterreich Kinder belästigt haben. Er lockte bei Kindergärten oder Spielplätzen Kinder an und onanierte vor ihnen. Die Ermittler vermuten weitere Taten des Mannes - auch in anderen Bundesländern - und veröffentlichten ein Foto des 44-Jährigen.

Zu den sechs Straftaten ist der Verdächtige geständig, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Die Opfer sind allesamt Kinder im Alter von vier bis neun Jahren. Seit einem Jahr war der Verdächtige entweder mit dem Fahrrad oder einem Motorrad unterwegs. Die erste Straftat verübte er im Juli 2014 in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling). Auf einem Kinderspielplatz sprach er Kinder an, entblößte sich und onanierte. Er hatte dafür auch extra den Genitalbereich seiner Hose ausgeschnitten.

Die nächste Tat verübte der gebürtige Steirer, der in Wien lebt, im August 2014 vor einem Kindergarten in Alland (Bezirk Baden). Im Dezember 2014 onanierte er in Wien-Landstraße, im April 2015 in Wien-Meidling - auf offener Straße - im Juni vor einem Kindergarten in Wien-Liesing. Die bisher letzte Tat verübte der 44-Jährige am 20. Juli vor einem Kindergarten in der Donaustadt. Am nächsten Tag wurde er von der Polizei festgenommen.

Die Ermittler vermuten, dass der 44-Jährige weitere Straftaten verübt hat, auch in anderen Bundesländern. Opfer, Zeugen oder Auskunftspersonen werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310 DW 33800 (Journaldienst) zu melden.

Kommentare

Oberon
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Abartig, pervers und krank, aber nicht so krank, dass er nicht ins Gefängnis kommen könnte. Ich hoffe sehr, das Gericht sieht das "muntere" Treiben des Gestörten nicht als Kavaliersdelikt an und verpasst ihm die Höchststrafe für dieses Delikt!

Um hier mutmaßlich anwesende Täterschützer nicht zu provozieren, habe ich extra sachlich formuliert.

günza melden

Wie hoch ist den die Höchststrafe für so etwas? Sicherlich lächerlich und wenn er dann wieder losgelassen wird kann er sein Treiben weiterhin freien Lauf lassen. Der zieht dann eben in eine andere Stadt und dort dauert es dann wieder ewig bis man ihm was anhaben kann.

Oberon
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In Ö gibt's eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen. Diese Strafe ist im wahrsten Sinn des Wortes lächerlich!

Eloy melden

Ein Jahr Aufenthalt in einem irakischen oder türkischen Gefängnis wäre sicherlich eine wohltuende Alternative für solche Kreaturen ...

Oberon
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Das ist ja mal eine gute Idee, damit könnte ich mich anfreunden!

andi56 melden

Ja voll dafür 1 Jahr Hefen im land weit weit weg und anschließend in die Klapse im Land weit weit weg.
Wir müssten uns dann keine vorwürfe anhören von unser gut Menschen wie schrecklich das Gefängniss ist und bla bla bla.
weg mit solchen Gfrastan , da braucht man sich doch kein blatt vor dem Mund. meine Meinung

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