Formel-1-Historie von

Die Jahre mit Lauda

Ferrari-Boss Di Montezemolo erzählt über Niki Laudas Zeit mit der Scuderia

Niki Lauda und Luca di Montezemolo © Bild: imago/Melzer

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo berichtet in einem für das italienische Magazin "Chi" verfassten Beitrag über die unvergesslichen Jahre Niki Laudas in Maranello. Kurz vor dem im September geplanten Start der Hollywood-Produktion "Rush" des oscar-gekrönter Regisseurs Ron Howard über die legendäre Rivalität zwischen Lauda und James Hunt beschrieb Montezemolo die Gründe, die Ferrari 1973 dazu bewogen, den Österreicher unter Vertrag zu nehmen.

"Wir wollten damals das Blatt wenden, angefangen von den Piloten. Die beiden aufsteigenden Piloten waren Lauda und Hunt", schrieb Montezemolo, der damals Sportdirektor bei Ferrari war, und bezeichnete Lauda als "äußerst schnellen und entschlossenen Österreicher, der außerordentlich bei der Entwicklung des Fahrzeuges war".

Niki Lauda und Luca di Montezemolo im Jahr 1976
© imago /HochZwei/Ronco Niki Lauda und Luca di Montezemolo im Jahr 1976

Montezemolo berichtete auch über Laudas dramatischen Unfall am 1. August 1976 am Nürburgring. "Als ich an diesem Tag das Krankenhaus in Mannheim erreichte, spürte ich die Angst der Ärzte, die befürchteten, dass Lauda es nicht schaffen würde. Doch er gab nicht auf und 40 Tage später war er wieder auf der Rennstrecke."

Nach Laudas Unfall hatte Ferrari den Argentinier Carlos Reutemann verpflichtet. "Es war schwierig, Niki diesen Beschluss zu erklären, doch heute wie gestern kommen die Interessen Ferraris vor jenen der Piloten", sagte der Unternehmer Montezemolo.

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