Fernando Alonso bei Ferrari 'unerwünscht':
'Wäre, als wolle man sich selbst schaden'

Montezemolo verzichtet auf spanischen Egozentriker Präsident möchte "zwei gleichwertige Fahrer" haben

Fernando Alonso bei Ferrari 'unerwünscht':
'Wäre, als wolle man sich selbst schaden' © Bild: Reuters/Gea

Ein Wechsel von Fernando Alonso zu Ferrari ist selbst auf höchster Führungsebene kein Thema. Der zweifache Formel-1-Weltmeister, der vor dieser Saison zu Renault zurückgekehrt war, hatte unlängst Spekulationen angeheizt, indem er seinen Vertrag als "flexibel" bezeichnet hatte. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo erteilte diesem Thema aber nun eine klare Absage und bezeichnete Pläne, Alonso neben Kimi Räikkönen im Team zu haben, als "unerwünscht".

"Ein Fahrerduo Räikkönen/Alonso wäre, als wolle man sich absichtlich selbst schaden", machte Montezemolo in der Gazzetta dello Sport einmal mehr klar, dass Alonso als zweiter Fahrer neben dem Finnen für ihn kein Thema ist.

"Ich will zwei gleichwertige Fahrer die zusammenarbeiten", machte der Ferrari-Präsident zudem deutlich, dass er den Egozentriker aus Spanien nicht in seinem Team haben möchte. Er selbst werde sich von seinem Rückzug aus der italienischen Industriellenvereinigung nun noch mehr Ferrari widmen, sagte Montezemolo außerdem. (apa/red)