Fendrich: Die Seele entgiften

Der Sänger als Schirmherr eines Antidrogenprogramms.

Fendrich: Die Seele entgiften

Rainhard Fendrich tritt am 14. Juli mit „Austria 3“ in Krems auf. Eine maßgebliche Summe seiner Gage will er der Stiftung „Eigenständig werden“ spenden. Der Zweck: Jugendliche vor Drogen zu warnen.

Die Läuterung hat ihn mit einer an das Schicksal des Apostels Paulus gemahnenden Vehemenz gerammt: Nach abgelegter Drogenohrenbeichte widmet sich Rainhard Fendrich, 51, noch eine Zeit lang dem Kokainentzug und der Bewältigung der Panikattacken. Dann aber bringt er sich in die pädagogische Arbeit ein.

„Ich werde die Schirmherrschaft über ein Antidrogenprogramm für Jugendliche übernehmen“, versprach der Sänger, der die Insel Mallorca soeben in Richtung des noch beschaulicheren Fichtelgebirges verlassen hat, um dort Cole Porters Musical „Kiss me Kate“ zu proben. Partnerin bei den Luisenburger Festspielen ist die Fendrich-Verlobte Ina Nadine Wagler, 31 und zuletzt nicht immer zu beneiden.

Die Rückkehr ins Popgeschäft gestaltete sich indes wesentlich komplizierter. Im an schräge Gesellen gewöhnten Wiener Prater gab Fendrich in seiner Eigenschaft als „Austria 3“-Drittel mit den Noch-Kumpanen Ambros und Danzer ein akklamiertes Benefizkonzert am 30. Mai. Das gottesfürchtigere Niederösterreich hingegen reagierte dezidierter. Der nicht mehr schwiegermutterkompatible Künstler geriet in Bedrängnis. Der einzige Niederösterreich-Termin der „Austria 3“-Tour in Krems wankte bedrohlich.

Wolfgang Übl, Chef der Agentur „Markant“ und Veranstalter des Konzerts im Kremser Sepp-Doll-Stadion, wollte sich mit solch betrüblichen Entwicklungen nicht abfinden und beschloss, „etwas gegen die Negativstimmung und für Fendrich“ zu machen.

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