Felix Baumgartner von

Felix verteidigt sich

Vorwurf der Körperverletzung: Baumgartners Anwalt erklärt seine Sicht der Dinge

Felix Baumgartner © Bild: APA/EPA/Gombert

Der Salzburger Anwalt des Extremsportlers Felix Baumgartner, Severin Irsigler, hat im APA-Gespräch die Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurückgewiesen. Baumgartner war heuer im April am Bezirksgericht Salzburg wegen Körperverletzung schuldig gesprochen worden, am kommenden Dienstag (6. November), entscheidet ein Dreirichtersenat des Landesgerichtes Salzburg über seine Berufung.

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Der Extremsportler soll am 30. September 2010 in der Nähe der Red Bull Arena in Salzburg einen griechischen Lkw-Fahrer mit einem Faustschlag attackiert haben. Der Mann war sich zuvor im Stau mit einem deutschen Autofahrer aus Hamburg in die Haare geraten. Baumgartner kam dazu und ergriff offenbar Partei für den Autofahrer. Im Zuge des Streits soll Baumgartner seinen Gegner im Gesicht verletzt haben.

"Das Ersturteil hat den Tatbestand der Notwehr aber nicht berücksichtigt", sagte Irsigler gegenüber der APA. "Mein Mandant wurde vom griechischen Lkw-Fahrer mit einem Fußtritt angegriffen." Baumgartner habe den Tritt mit den Händen abgewehrt und den Angreifer zurückgestoßen. "Dabei dürfte er den Lkw-Fahrer vermutlich mit dem Daumenballen oberhalb des Auges getroffen haben." Die Aggression sei jedoch klar vom Kontrahenten Baumgartners ausgegangen. Irsigler verwies auch auf einen ärztlichen Bericht, wonach der Grieche nur eine minimale Wunde an der Braue erlitt. "Dabei ist nicht einmal klar, ob die Verletzung durch die Berührung oder die Brille des Mannes verursacht wurde."