Fekter nimmt die Asylwerber ins Visier:
Mehr Fremdenpolizei und Kontrollen geplant

Einsparungspotenzial bei Grundversorgung geortet Gesamtkosten derzeit bei 100 Mio. Euro pro Jahr

Fekter nimmt die Asylwerber ins Visier:
Mehr Fremdenpolizei und Kontrollen geplant © Bild: APA/Techt

Innenministerin Fekter setzt auf vermehrte Kontrollen in Sachen Asyl. Laut "Kronen Zeitung" und "Tiroler Tageszeitung" hat Fekter die Fremdenpolizei um 50 Personen aufgestockt. Zudem gibt es im Innenressort seit Anfang Juli sieben "koordinierte Kontrollteams": Diese verstärken die Kontrollen hinsichtlich der Hilfsbedürftigkeit jener Asylwerber, die die sogenannte "Grundversorgung" beziehen.

Außerdem sollen diese Teams auch den Aufenthaltsstatus von Fremden vornehmen. Die Experten des Innenministeriums rechnen diesbezüglich mit einem hohen Einsparungspotenzial, das durch verstärkte Kontrollen lukriert werden könne.

Die Kontrollen, ob jemand die sogenannte "Grundversorgung" benötigt oder nicht, gibt es schon seit rund zwei Jahren, hieß es aus dem Innenministerium. Die Gesamtkosten für die Grundversorgung liegen bei 100 Mio. Euro pro Jahr.

Bei Kontrollen wird "auch sehr viel geschwindelt"
Man habe bei den Kontrollen "registriert, dass da auch sehr viel geschwindelt wird", sagte Fekter zur "Tiroler Tageszeitung". Ausgehend von den bisherigen Überprüfungen rechnen die Experten des Ministeriums damit, dass man bei verstärkten Kontrollen 17,5 Mio. Euro pro Jahr einsparen könnte. In den vergangenen beiden Jahren wurden laut "Krone" und "Tiroler Tageszeitung" 21.000 Asylwerber kontrolliert. In rund der Hälfte der Fälle sei die Grundversorgung danach gestrichen oder gekürzt worden - etwa, weil offensichtlich war, dass die betroffene Person nicht mittellos war, heißt es.

Die jüngste Aufstockung der Fremdenpolizei um 50 Personen sei durch Umschichtungen aus dem sonstigen Verwaltungsapparat passiert, hieß es aus dem Büro Fekters. Darüber hinaus habe man 500 Beamte zusätzlich auf fremdenpolizeiliche Kontrollen geschult. (apa/red)

Kommentare

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Sie ist die einzig Mutige, ist in Regierungsverantwortung und kann wirklich etwas bewegen. Was nützt eine FPÖ die als Opposition nicht bewegen kann! Weiter so !
Ich hoffe die Roten sind bald Geschichte und werden zur Oppositionspartei degradiert, zumindest in Wien! Dann müssen viele dieser Herrschaften in ihren Berufe zurückkehren, sofern sie einen haben. Ich fürchte da wird die Arbeitlosenrate steigen!

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Re: Sie ist die einzig Mutige, Sie haben vollkommen recht wenn Sie sagen, dass die Arbeitslosenrate dann steigen würde (allein Faymann hat ja nie einen Zivilberuf bekleidet). Aber leider werden die Herrschaften als "Arbeitslose" trotzdem ein Leben in Saus und Braus führen während der Hackler aus dem Volk, der 40 Jahre hart geschuftet hat, wenn er dann arbeitslos wird, sich jeden Euro vom Mund absparen muss. Davon wissen diese Krösuse leider nichts, weil es nie so nahe am Volk waren, um das zu verstehen. Viktor Adler würde sich im Grabe umdrehen, wenn er seine Nachfolger heute sehen würde - übrigens Julius Raab auch!!!

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Re: Sie ist die einzig Mutige, tja leider, wenn ich daran denke, daß ALLE unsere "Volksvertreter" von heute auf morgen arbeitslos würde. was wäre dann...ICH hätte Angst, denen einen Besen zum Strassekehren in die Hand zu drücken, denn DIE würden sich damit die Augen eindrücken...DIE haben von Arbeit KEINE AHNUNG

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Fekters Challenge Die Frau Fekter soll mal versuchen mittellos in ein anderes Land einreisen zu wollen.Da ist Schluss mit lustig. Da gibt es keine Teams die sich jetzt groß sorgen was da jetzt passiert.Da heisst es einfach zurück wo du herkommst oder besser noch
verpiss dich einfach. Oder glaubt die Fekter Österreich wartet auf die Asylanten. Eine ehrliche Umfrage würde die Wahrheit
darlegen

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Re: Fekters Challenge Die Fekter glaubt nicht, die will es wissen und wir übrigen Österreicher auch, was sich da alles als Scheinasylanten, als Scheinverheiratete, als sonstiges Schein... auf unsere Kosten tummelt.
Den echten Hilfesuchenden soll auch echt geholfen werden.

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