Feinstaub - Tempo 100 auf Autobahnen im Raum Graz: Anzeigenflut nach Schonfrist!

Wahnsinn: 3.000 Anzeigen binnen sechs Tagen DISKUTIEREN SIE MIT: Ihre Meinung zu Tempo 100!

Trotz einer einwöchigen Schonfrist sind binnen sechs Tagen mehr als 3.000 Autofahrer angezeigt worden, weil sie sich nicht an das Feinstaub-Tempolimit von 100 km/h auf den Autobahnen im Raum Graz gehalten haben. Laut Polizei hält sich rund ein Drittel nicht an das niedrigere Limit.

Heinz Froschauer bestätigte einen Bericht des ORF Steiermark, wonach es bereits 3.000 Anzeigen durch die Verkehrsabteilung des Landespolizeikommandos nach Messungen in erster Linie auf Autobahnen gegeben habe. Wobei nicht besonders akkurat vorgegangen werde, sondern eine Mess- und Tachoabweichungstoleranz von rund zehn Prozent eingeräumt wurde bzw. wird.

Ob der angeblichen mangelhaften Beschilderung hatte man sich entschlossen, bei Verstößen gegen die per 15. Dezember geltenden Limits - 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Freilandstraßen - erst ab 22. Dezember mit Anzeigen vorzugehen. Diese Schonfrist galt aber nicht für alle Temposünder: Jene Schnellfahrer, die in den ersten Tagen der Verordnung bei Lasermessungen der Autobahnpolizei ein Organmandat erhielten und bezahlten, sind um ihren Obolus umgefallen, auch wenn sie möglicherweise geringere Überschreitungen als ihre mit dem Radar geblitzen "Kollegen" begangen haben. Gegen ein Organstrafmandat, das für eine Überschreitung von maximal 20 km/h verhängt werden kann, gibt es kein Rechtsmittel. (apa/red)