Federer bleibt die Nummer 1 im Tennis: Schweizer gewinnt drei Grand-Slam-Titel

Henin-Hardenne, Mauresmo und Scharapowa jubeln Russland holt den Daviscup, Italien den Fed-Cup

Federer bleibt die Nummer 1 im Tennis: Schweizer gewinnt drei Grand-Slam-Titel

Roger Federer war auch 2006 die dominierende Persönlichkeit im Tennis-Zirkus. Der Schweizer spielte eine sensationelle Saison und gewann Grand-Slam-Titel bei den Australian Open, in Wimbledon und den US Open. Nur im Finale der French Open musste sich Federer seinem ewigen Konkurrenten Nadal geschlagen geben. Zum Abschluss der Saison holte sich Federer auch noch seinen dritten Masters-Titel.

Bei den Damen erwies sich Justine Henin-Hardenne als konstanteste Spielerin der WTA-Tour 2006. Die Belgierin stand in allen vier Grand-Slam-Finali und gewann die French Open sowie das Masters.

Tennis-Beauty Maria Scharapowa triumphierte erstmals bei den US Open, Amelie Mauresmo siegte in Wimbledon und Australien.

Eine der größten Tennis- und Sport-Karrieren ging in New York zu Ende: Der 36-jährige Andre Agassi verlor in der dritten Runde der US Open und beendet damit nach 21 Jahren und 1.144 Profimatches im Einzel (870 Siege) seine großartige Laufbahn.

Russland gewinnt den Daviscup
Vier Jahre nach dem ersten Sieg gegen Frankreich in Paris gewannen die russischen Tennis-Herren erstmals vor eigenem Publikum mit einem 3:2 gegen Argentinien den Daviscup und sorgten in der Olympia-Stadionhalle von Moskau für unbeschreibliche Jubel-Szenen.

In Charleroi gewannen Italiens Damen mit einem 3:2-Finalerfolg über Gastgeber Belgien erstmals den Fed Cup, die ÖTV-Damen mussten dagegen nach dem 0:5-Debakel Mitte Juli in Japan in die Weltgruppe II absteigen.

(apa/red)