Federer und Nadal in Hamburg in Runde 3:
Schweizer gewann gegen Monaco mit Mühe

78. Sandplatz-Sieg en suite für Nadal vs. Hernandez Melzer-Match gegen Gasquet fiel Regen zum Opfer

Federer und Nadal in Hamburg in Runde 3:
Schweizer gewann gegen Monaco mit Mühe

Die Top-Stars Roger Federer und Rafael Nadal sind in die dritte Runde des mit 2,08 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Tennis-Turniers in Hamburg eingezogen. Der topgesetzte Federer gewann gegen den Argentinier Juan Monaco mit viel Mühe 6:3,2:6,6:4, Nadal setzte sich am Abend gegen seinen spanischen Landsmann Oscar Hernandez 7:5,6:1 durch.

Dem zuletzt schwächelnden Federer unterliefen im ersten Match nach der Trennung von seinem Trainer Tony Roche 38 leichte Fehler, erstmals seit seinem Finalsieg 2004 gegen den Argentinier Guillermo Coria gab er am Rothenbaum wieder einen Satz ab. "Ich bin sehr erleichtert", räumte der zehnmalige Grand-Slam-Turniersieger nach dem knapp zweistündigen Match ein.

Nach dem frühen Aus beim Masters in Rom und damit vier Turnieren nacheinander ohne Titelgewinn wirkte der 25-jährige Schweizer ungewohnt nervös. "Es war nicht leicht, das alles auszublenden", sagte er. "Aber in der ersten Runde dürfen die Zuschauer keine Zauberschläge erwarten, da geht es nur um den Sieg. Vielleicht habe ich so ein enges Duell nach den ganzen Turbulenzen gebraucht, um Selbstvertrauen zu tanken."

Der Eidgenosse kann zwar darauf verweisen, dass er seit vergangener Woche nach der Summe der Wochen an der Weltranglisten-Spitze Vierter ist, indem er den US-Amerikaner John McEnroe überholt hat. Doch Nadal rückte zuletzt näher und näher. Der Sieg gegen Hernandez war sein 78. Sandplatz-Sieg in Folge. Der 20-Jährige trifft in Runde drei auf den Russen Igor Andrejew, Dreisatz-Sieger gegen den deutschen München-Triumphator Philipp Kohlschreiber.

Melzer-Match fiel Regen zum Opfer
Wegen Regens wurde in Hamburg fast nur auf dem überdachten Center Court gespielt, dem Wetter fiel auch das Match des Niederösterreichs Jürgen Melzer gegen den Franzosen Richard Gasquet zum Opfer.

(apa/red)