Federer spaziert weiter durch French Open:
Schweizer noch ohne Satzverlust in Paris

"Habe den Eindruck, dass ich heuer besser spiele" Caroline Wozniacki scheiter an Daniela Hantuchova

Federer spaziert weiter durch French Open:
Schweizer noch ohne Satzverlust in Paris © Bild: Reuters/Platiau

Für Roger Federer bleiben die French Open vorerst ein entspannter Ausflug. Der als Nummer drei Gesetzte erreichte im Vorbeigehen das Achtelfinale. Der Serbe Janko Tipsarevic ging mit 1:6, 4:6, 3:6 unter. Federer ist damit weiterhin ohne Satzverlust beim Grand-Slam-Turnier in Paris. Die Dänin Caroline Wozniacki unterlag der Slowakin Daniela Hantuchova mit 1:6,3:6.

Roger Federer trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen seinem Landsmann Stanislas Wawrinka (Nummer 14) und dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (17). Dabei war durchaus Respekt des vierfachen Paris-Finalisten Federer vor Tipsarevic angebracht gewesen. Der Serbe hatte ihn 2008 bei den Australian Open in große Schwierigkeiten gebracht und heuer in Paris in den bisherigen Matches überzeugt.

Doch der Favorit zeigte, dass er sich auf dem schnellen Platz in Roland Garros wohl fühlt. "Ich bin wirklich sehr zufrieden", erklärte Federer nach dem nur eineinhalbstündigen Match. Der Weltranglisten-Dritte blickte enorm zuversichtlich in die Zukunft. "Man darf nicht überheblich sein, aber mein Spiel ist gut genug, um hier zu gewinnen. Ich habe den Eindruck, dass ich heuer besser spiele", meinte Federer weiter.

Wozniacki war nach ihrem vorwöchigen Brüssel-Turniersieg gegen die als Nummer 28 gesetzte Hantuchova chancenlos und folgte der belgischen Weltranglisten-Zweiten Kim Clijsters ins Aus. Die Skandinavierin muss weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel warten. Titelverteidigerin Francesca Schiavone profitierte von der Aufgabe der Chinesin Peng Shuai bei 6:3,1:2 und zog ins Achtelfinale ein, ihre Vorjahrs-Finalgegnerin Samantha Stosur scheiterte hingegen mit 4:6,6:1,3:6 an der Argentinierin Gisela Dulko.

(apa/red)