FC Bayern München von

Jerome Boateng wechselt an die Isar

Der deutsche Nationalspieler kommt von Manchester City zum deutschen Rekordmeister

FC Bayern München - Jerome Boateng wechselt an die Isar © Bild: GEPA/AMA/Ashton

Lange hat der FC Bayern am Transfer von Jerome Boateng von Manchester City gebastelt, jetzt steht es fest: Der deutsche Nationalspieler unterschreibt in München einen Vertrag bis 2015, wie der Rekordmeister auf seiner Homepage bekanntgab. Britische Medien berichten von einer Ablösesumme von etwa 15 Millionen Euro.

Derzeit ist Boateng noch mit Manchester City in Los Angeles, wird aber in den nächsten Tagen für die medizinischen Untersuchungen in München erwartet. Anschließend soll die Vertragsunterzeichnung erfolgen.

Der 22-Jährige soll vor allem die Defensive der Bayern spürbar stabilisieren, ist als Innen- wie Außenverteidiger einsetzbar. Auf der Außenposition verfügen die Bayern mit der Neuerwerbung Rafinha und Philipp Lahm allerdings bereits über zwei Top-Leute. Boateng wird also gemeinsam mit Holger Badstuber die neue Innenverteidigung des deutschen Rekordmeisters bilden.

Chefetage ist glücklich
Der Vorstandsvorsitzende der Bayern, Karl-Heinz Rummennigge ist nach dem Verhandlungsmarathon zufrieden: "Es waren intensive Verhandlungen und ein langer Weg, bis wir diesen Transfer nun zu einem guten Ende führen konnten. Mit Jerome Boateng haben wir unseren Wunschkandidaten für die Innenverteidigung zum FC Bayern geholt", so Rummenigge.

Sportdirektor Christian Nerlinger bestätigt ebenfalls, dass es sich um einen absoluten Wunschspieler handelt: "Jerome Boateng ist ein junger deutscher Nationalspieler, der perfekt in die Philosophie des FC Bayern passt. Zudem ist er auch der Wunschspieler unseres Cheftrainers Jupp Heynckes."

Neuer-Streit wird unfreiwillig komisch
Immer bizarrer wird derweil das Verhalten einiger Münchner Fangruppen im Bezug auf den neuen Tormann des FC Bayern, Manuel Neuer. Jetzt wurde dem Ex-Schalker im Namen dieser Gruppierungen mitgeteilt, wie er sich zukünftig "im Bezug auf unsere Kurve zu verhalten habe". Man wolle von organisierten Protesten Abstand nehmen, sofern Neuer sich an diese Regeln halte und eine "respektvolle Distanz" wahre.

Dass auch Uli Hoeneß die betroffenen Fan-Clubs mittlerweile nicht mehr ernst nimmt, zeigt die Reaktion des mächtigen Präsidenten. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es den übrigen Zuschauern dermaßen auf die Nerven geht, dass sie diese Leute irgendwann aus der Arena rausbrüllen werden. Und das haben sie sich dann auch selber zuzuschreiben", so der üblicherweise angriffslustige Hoeneß.