FC Barcelona zieht locker ins CL-Finale ein:
Letztes "El Clasico" gegen Real endet 1:1

Katalanen mit Gesamtscore von 3:1 im Endspiel Pedro und Marcelo trafen - Mourinho nicht im Stadion

FC Barcelona zieht locker ins CL-Finale ein:
Letztes "El Clasico" gegen Real endet 1:1 © Bild: APA/EPA/ALEJANDRO GARCIA

Der FC Barcelona steht im Endspiel der Fußball-Champions-League. Der spanische Meister eliminierte im Halbfinale den Erzrivalen Real Madrid mit einem Gesamtscore von 3:1 und trifft am 28. Mai in London auf Manchester United oder Schalke 04. Barca reichte im Rückspiel vor 98.000 Zuschauern im heimischen Nou-Camp-Stadion ein 1:1 (0:0), das Hinspiel in Madrid gewannen die Katalanen 2:0.

Die vierteilige "Clasico"-Serie, die am 16. April gestartet worden war, hat somit Barca bei zwei Remis und je einem Sieg als Punktesieger beendet. Real darf sich zwar mit dem spanischen Cuptitel trösten, Barcelona winkt jedoch nicht nur der Meistertitel, sondern auch der Champions-League-Pokal.

Auf der Trainerbank der Madrilenen saß diesmal nicht Jose Mourinho, der im Hinspiel wegen Schiedsrichterkritik auf die Tribüne verwiesen und danach gesperrt worden war. Laut spanischen Medienberichten soll der Portugiese gar nicht ins Barca-Stadion gefahren, sondern im Teamhotel geblieben sein.

Rollende Angriffe von Barca
Nach einer halben Stunde drehte Barca dann aber auf dem regennassen Rasen richtig auf. Angeführt von Lionel Messi stürmten die Hausherren im Minutentakt Richtung Real-Gehäuse, gingen aber leer aus. Nach der Pause war Barcelona dann effizienter. Nach genialem Lochpass von Andres Iniesta ließ Pedro Casillas keine Chance und stellte auf 1:0 (54.). Damit war Reals Traum vom Finale endgültig geplatzt, die Madrilenen verabschiedeten sich aber mit Würde aus dem Bewerb. Angel di Maria traf bei einer von Reals eher raren Chancen die Stange, beim Abstauber war dann aber Marcelo aus kurzer Distanz zum 1:1 zur Stelle (64.). Danach folgte fast nur mehr Stückwerk, einige brutale Fouls von Marcelo bzw. Pedro sorgten abermals für Aufregung.

Barca-Trainer Pep Guardiola sorgte im Finish noch für ein vom Publikum frenetisch gefeiertes Comeback von Eric Abidal, der am 17. März aufgrund eines Lebertumors operiert worden war. Der Finalgegner Barcelonas wird am Mittwoch ermittelt, Manchester geht wie die Katalenen mit einem 2:0-Vorsprung ins Heimmatch gegen Schalke.

(apa/red)