Faymann in Davos: Engere Zusammenarbeit mit Zentralasien für nachhaltiges Wachstum

Beide Seiten können von Kooperation profitieren Weitere Gespräche sollen im Juni in Wien stattfinden

Faymann in Davos: Engere Zusammenarbeit mit Zentralasien für nachhaltiges Wachstum
© Bild: APA/Hopi-Media/Holzner

Im Rahmen des World Economic Forums lud Österreich zu einem Gedankenaustausch über die künftigen Beziehungen zwischen Europa und Zentralasien. Im Besein des Generalsekretärs der OECD, Angel Gurria, sowie hochrangiger Politiker der Region und Vertretern der Wirtschaft betonte Bundeskanzler Werner Faymann wie wichtig es sei, nach der Finanzkrise auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzukehren.

"Zu nachhaltigem Wachstum gehören die Reduktion der Abhängigkeit von Rohstoffen, Investitionen in Bildung und Infrastruktur, die Modernisierung der Industrie sowie die Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe“, so der Kanzler. Ein ständiger politischer Dialog und eine enge wirtschaftliche Kooperation zwischen den beiden Regionen könnten dazu beitragen, dieses auch sozialpolitisch wichtige Ziel rascher zu erreichen.

Nabucco sorgt für mehr Energiesicherheit
Faymann verwies darauf, dass etwa österreichische Firmen ihr Know-How im Straßen- und Schienenbau, im Tourismus oder in den Erneuerbaren Energien in Zentralasien zur Verfügung stellen können. Umgekehrt profitieren Österreich und Europa, wenn künftig mehr Gas aus Zentralasien über die geplante Nabucco-Pipeline geliefert werde. "Nabucco ist für Europa von strategischer Bedeutung, weil es die Energiesicherheit erhöht."

Der Bundeskanzler verwies im Rahmen der Veranstaltung aber auch auf die Bedeutung von Demokratie und Reformprozessen in der Region: "Die faire Verteilung der Einkommen wird die Entwicklung stabiler Gesellschaften unterstützen."

Zur Vertiefung der Gespräche und Kooperationen lud Bundeskanzler Faymann die Teilnehmer des Mittagessens zu einem "World Economic Forum on Europe and Central Asia" nach Wien ein, das am 8. und am 9. Juni stattfinden wird.

(apa/red)

Kommentare

Was will diese Regierung? Berlakovich (ÖVP) spricht von einer Energiewende. (100% der Energie sollen im eigenen Land produziert werden)Faymann verweist auf "die Erhöhung der Energiesicherheit" durch die neue Nabucco Gasleitung.

Berlakovich: "Wir haben keine andere Alternative" um von der Abhängigkeit vom Ausland weg zu kommen"???

Faymann, Pröll und Spindelegger laden auf Staatskosten andere Politiker zu einem feudalen Mittagessen. ("Außer Spesen nichts gewesen")

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