"Faust" hat sich das Schienbein gebrochen:
Während der Vorstellung stürzte Gert Voss

Bei Walpurgisnacht-Szene von Hubpodiums gestürzt Ersatzvorstellung statt nächsten "Faust"-Inszenierung

"Faust" hat sich das Schienbein gebrochen:
Während der Vorstellung stürzte Gert Voss © Bild: APA/Techt

Schauspieler Gert Voss hat sich am Samstagabend bei einer Aufführung von Goethes "Faust" im Wiener Burgtheater das Schienbein gebrochen. Voss wird am morgigen Montag operiert und dürfte für mehrere geplante Vorstellungen von Matthias Hartmanns "Faust"-Inszenierung nicht als Mephisto zur Verfügung stehen. Das Burgtheater hat in einer Aussendung eine Ersatzvorstellung statt "Faust" angekündigt, das Stück stand noch nicht fest.

Voss ist am Samstagabend bei der Walpurgisnacht-Szene "während einer ungeplanten Aktion bei einer Fahrt des Hubpodiums" rund drei Meter in die Tiefe gestürzt und musste aufgrund seiner Verletzung ins Lorenz-Böhler-Krankenhaus gebracht werden. Die Vorstellung wurde abgebrochen. Es müsse nun geklärt werden, wie lange Voss pausieren wird, hieß es aus dem Burgtheater.

Die nächsten Aufführungen von "Faust - Der Tragödie erster Teil" nach der morgigen sind für 10., 11., 17. (zusammen mit "Faust zwei"), 18., 22. und 23. Oktober angesetzt. Gestern war erst die dritte Aufführung der Eröffnungs-Produktion der heurigen Burgtheater-Saison zu sehen. Bereits am 6.9. hatte Voss eine Aufführung wegen einer plötzlichen Erkrankung absagen müssen.

(apa/red)