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Fasten leicht gemacht

Frühjahrsputz für den Körper: Was Sie bei der Fastenwoche beachten sollten

Fasten © Bild: iStockphoto.com

Nutzen Sie die Fastenzeit für einen Frühjahrsputz - im Körper. Schon nach einer Woche fühlen Sie sich fitter, leistungsfähiger und leichter. Ihr Geist läuft auf Hochtouren und der Körper kann sich endlich der Gifte und Schlacken entledigen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Wir verraten Ihnen, worauf Sie beim Fasten achten sollten.

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Medizinischer Check up

Bevor Sie mit der Kur beginnen, statten Sie Ihrem praktischen Arzt einen Besuch ab. Fasten tut dem Körper gut, ist aber nicht für jeden geeignet. Erst wenn er Ihnen das OK für die Fastenwoche gibt, können Sie loslegen.

Los geht's

Beginnen Sie die Fastenwoche mit einem Entlastungstag. Verzichten Sie auf alles, was den Körper unnötig belastet. Dazu zählen Alkohol, Nikotin, Schwarz- und Grüntee. Auch Fleisch, Fisch, Fett, Zucker und Salz sollten Sie meiden. Erlaubt sind dagegen Lebensmittel wie Müsli, Rohkost, gedünstetes Gemüse, Obst und Reis.

Speiseplan

Die tägliche Speisekarte könnte so aussehen: Morgens ein bis zwei Tassen Kräutertee; ein halber Teelöffel Honig ist erlaubt. Mittags eine große Tasse Gemüsesuppe oder mit Wasser verdünnter Gemüsesaft. Nachmittags ein bis zwei Tassen Früchtetee und am Abend gibt's dann nochmal einen Viertelliter Gemüsesuppe oder verdünnten Obst- oder Gemüsesaft.

Viel trinken

Wichtig ist, dass Sie ausreichend trinken. Der Körper braucht die Flüssigkeit, um die frei werdenden Schlacken auszuschwemmen.

Schonen Sie sich

Der Körper befindet sich während der Fastenwoche in einem Ausnahmezustand. Gönnen Sie ihm daher eine Auszeit. Höchstleistungssport ist tabu. Leichte Sportarten wie Walking, Schwimmen oder Radfahren sind hingegen erlaubt. Ideal wäre es, wenn Sie sich für das Fasten eine Woche Urlaub nehmen.

Besondere Körperpflege

Weil beim Fasten Gifte und Schlacken abgebaut werden, kann es sein, dass sich der Körpergeruch verstärkt und die Zunge belegt ist. Duschen Sie regelmäßig und putzen Sie öfter als gewohnt die Zähne. Weil die Haut während des Fastens etwas trockener wird, cremen Sie sich nach dem Duschen mit Körperöl ein.

Aufbautage

Nach der Fastenwoche sind mindestens zwei Aufbautage notwendig. Beginnen Sie den ersten Tag mit einem Apfel am Vormittag. Mittags dann einen Teller Gemüsesuppe und etwas Reis. Nehmen Sie aber noch kein Fett zu sich. Abends wieder Gemüsesuppe, diesmal mit Knäckebrot. Am zweiten Tag essen Sie Reis oder Kartoffeln mit gedünstetem Gemüse. Ebenso Obst, Rohkost oder probiotisches Joghurt. Ein Glas Sauerkrautsaft bringt die Verdauung wieder in Schwung.

Wer darf nicht fasten?

Personen, die an einer Essstörung wie Esssucht, Magersucht oder Bulimie leiden sollten, ebenso wie Kranke oder Menschen, die dauerhaft Medikamente einnehmen, nicht fasten. Ungeeignet ist die Kur auch für Schwangere, Stillende, Kinder und alte Menschen sowie Personen, die unter großem Stress stehen, an Depressionen oder psychischer Labilität leiden.

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