Fast-Food von

Surf'n'Fries schlittert in die Insolvenz

Von der Insolvenzeröffnung sind 39 Gläubiger sowie 9 Dienstnehmer betroffen.

Fast-Food - Surf'n'Fries schlittert in die Insolvenz © Bild: DPA/GERO BRELOER

2016 wurden in der Lugner City sowie im Donauzentrum zwei Standorte des Pommes-Loakls eröffnet.

Am Donnerstag wurde über das Vermögen der Surf’n‘ Fries GmbH am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet. Das berichtet der KSV1870 in einer aktuellen Presseaussendung.

Das Unternehmen wurde 2015 gegründet, um als Franchisenehmer der kroatischen Fastfood-Kette Surf’n‘ Fries das Konzept von Imbisslokalen der Marke „Surf’n‘Fries“ auch in Österreich einzuführen.

2016 wurden in der Lugner City sowie im Donauzentrum schließlich zwei Standorte eröffnet. Laut Schuldnerangaben ist es entgegen den Erwartungen nicht gelungen, das Lokal in der Lugner City kostendeckend zu führen. Zu geringe Umsätze, verbunden mit hohen Personalkosten führten dazu, dass der Standort rasch geschlossen werden musste.
Das Lokal im Donauzentrum läuft laut Schuldnerangaben zwar zufriedenstellend, konnte aber die Kosten des zweiten Standortes nicht auffangen.

9 Dienstnehmer von der Insolvenz betroffen

Gespräche mit potentiellen Investoren sind laut KSV1870 gescheitert. Mangels ausreichender Liquidität ist kein weiterer Fortbetrieb des Unternehmens beabsichtigt und wird laut Angaben der Schuldnerin auch das Lokal im Donauzentrum zu schließen sein.

Laut Schuldnerangaben betragen die Verbindlichkeiten rund 165.000 Euro.
Weitere Verbindlichkeiten in der Höhe von rund 100.000 Euro wurden im Rahmen eines Crowd-Fundings für Investitionen dem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Diese sind jedoch laut Schuldnerangaben im Insolvenzverfahren als nachrangig zu betrachten.

Von der Insolvenzeröffnung sind 39 Gläubiger sowie 9 Dienstnehmer betroffen.

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