Fans ließen sogar im Spital Fäuste baumeln:
Streithähne konnten nicht getrennt werden

Disput unter Anhängern nach einem umstrittenen Foul Verletzte Raufbrüder in ein Krankenzimmer gelegt

Fans ließen sogar im Spital Fäuste baumeln:
Streithähne konnten nicht getrennt werden

Ein Streit um ein Foul hat vor über einer Woche zu einer handfesten Schlägerei unter Spielern auf einem Fußballfeld in Oberösterreich geführt. Das Match endete mit drei verletzten Kickern. Die erhitzten Gemüter konnten sich offenbar nicht einmal im Spital beruhigen: Zwei Streithähne hätten ihre Auseinandersetzung dort fortgesetzt, bis sie in getrennte Zimmer verfrachtet worden seien.

Die Mannschaften von Steinhaus bei Wels und Ried im Traunkreis hatten sich sich nicht nur sportlich ein hartes Match geliefert. Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff gerieten einige Spieler wegen eines Fouls in Streit. Nach einer hitzigen Diskussion ließen die Kontrahenten die Fäuste sprechen. Das Spiel wurde abgebrochen.

Wie die "Welser Rundschau" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, habe man im Spital von der unsportlichen Vorgeschichte nichts gewusst und zwei Kicker in ein- und dasselbe Zimmer gelegt. Gegenseitige Beschimpfungen und eine Drohung seien die Folge gewesen. Die lautstarke Nachspielzeit wurde offenbar von der Krankenschwester abgepfiffen: Die beiden durch Kopfverletzungen außer Gefecht gesetzten Ballkünstler seien in getrennte Zimmer gerollt worden, so die "Welser Rundschau".
(apa/red)