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Fan-Randale und Spieler-Protest

Achtelfinal-Hinspiel der Copa del Rey zwischen Almeria und Santander hat es in sich

Ausschreitungen radikaler "Fans" und ein Spielerprotest haben das Achtelfinal-Hinspiel in der spanischen Copa del Rey zwischen Racing Santander und UD Almeria (1:1) überschattet

Eine Gruppe von vermummten Randalierern stürmte während der Partie am Mittwochabend auf die Ehrentribüne und versuchte, Racings Vereinspräsidenten Angel Lavin anzugreifen. Polizeibeamte griffen nach Medienberichten vom Donnerstag zum Schutz des Clubchefs ein und wehrten den Angriff ab.

Zu Beginn der Partie hatten die Racing-Spieler dagegen protestiert, dass der Verein ihnen seit drei Monaten keine Gehälter gezahlt hat. Sie blieben nach dem Anpfiff stehen, bis die Spieler aus Almeria den Ball - wie vorher abgesprochen - ins Out schossen.

Der Traditionsverein aus Santander steht seit Jahren am Rande des Bankrotts und kickt nach zwei Abstiegen in der 3. Liga. Gegen den Erstligisten Almeria erkämpfte das Team ein 1:1. Zum Rückspiel müssen die Nordspanier mit dem Bus 1.200 Kilometer nach Andalusien reisen.

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