Brutale Praxis von

Familientrennungen bei Migranten
in den USA: Promis schreien auf

Lieber Politiker im Käfig, als unschuldige Kinder fordert etwa Arnold Schwarzenegger

Schwarzenegger © Bild: Getty/Cianflone

Donald Trumps „Null-Toleranz-Politik“ sorgte dafür, dass seit April etwa 2.000 Kinder von Migranten, die in die USA einreisen wollten, von ihren Familien getrennt wurden. Dies sorgt derzeit für einen heftigen Aufschrei – auch Promis machen gegen diese brutale Vorgangsweise mobil.

Die Bilder gehen um die Welt und sind herzzerreißend. Kinder von Migranten, die versuchen in die USA einzureisen werden von ihren Familien getrennt, die Eltern inhaftiert, die Kinder in ein Auffanglager oder in Pflegefamilien geschickt. Die USA wollen dadurch Migranten abschrecken, die ohne Visum in die USA gelangen wollen.

Der Aufschrei ist groß, für UNICEF ist die Situation „inakzeptabel“, Mexiko wirft den USA einen klaren Verstoß gegen Menschenrechte vor und der US-Staat New York will deshalb sogar die Regierung in Washington verklagen, da das Vorgehen „ein moralisches Versagen und eine menschliche Tragödie“ sei.

Und auch Schauspieler, Musiker und sonstige Stars machen gegen die für Eltern kaum vorzustellende brutale Situation mobil, wie etwa Arnold Schwarzenegger. Er postete in sozialen Medien, dass er als Immigrant die magnetische Macht der amerikanischen Größe kenne und als ehemaliger Gouverneur eines Grenzstaates die Wichtigkeit der Grenzsicherung sowie der Notwendigkeit, das „absurd kaputte“ Immigrations-System zu reparieren. Aber als Amerikaner wisse er auch, dass Kinder nicht als Pfand herhalten dürfen, während Erwachsene versuchen würden, das zu regeln. „Aber wenn schon jemand in einem Käfig ist, während wir auf eine Reform warten, dann lasst es doch die Politiker sein, die ihren Job nicht machen und nicht die unschuldigen Kinder“, so Schwarzenegger.

Aber auch andere Promis rufen dazu auf, aktiv zu werden und bei den Behörden immer wieder anzurufen, um diese Familientrennungen zu verhindern, wie etwa Laura Dern. Anne Hathaway schrieb, dass sie und ihre Familie "angewiedert und schockiert" seien, Ellen DeGeneres ruft auf, etwas zu unternehmen oder Oprah Winfrey erklärte auf Twitter, dass sie die Trennung von Babys und ihren Eltern "nicht ertragen" könne.