Familienbeihilfe für Studenten verkürzt:
Bezüge um gleich zwei auf 24 Jahre gekürzt

Studentenvertreter sind "entsetzt" und "schockiert" ÖH: Studenten "noch weiter in Armut" getrieben

Schwer empört über die Sparmaßnahmen der Regierung sind Studentenvertreter. Die ÖH-Bundesvertretung reagierte in einer Aussendung "mit Entsetzen" auf die angekündigte Kürzung der Familienbeihilfe - und kündigte weitere Proteste an. Und der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) hält seiner "Mutterpartei" SPÖ vor, dass sie die Studierenden "verkauft" habe.

Eine "bodenlose Frechheit" sei die Kürzung des Familienbeihilfenbezugs um zwei auf 24 Jahre, "erboste" sich Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. Die Regierung treibe die Studierenden "noch weiter in die Armut". "Die SPÖ verrät die Studierenden", befand Sigrid Maurer (Grüne und Alternative StudentInnen, GRAS).

"Schockiert" war der VSStÖ: "Es ist eine Frechheit, dass die ÖVP scheinbar die längst fällige Erhöhung des Hochschulbudgets an eine verschärfte Studieneingangsphase, also quasi Zugangbeschränkungen knüpft. Dass die SPÖ sich aber auch noch erpressen lässt, ist schockierend," meinte Bundesvorsitzende Stefanie Grubich. Und ein "Schlag ins Gesicht für sozial Schwächere" seien der kürzere Familienbeihilfenbezug und die Streichung der 13. Familienbeihilfe für alle Studierenden.

(apa/red)

Kommentare

Entsetzt und schockiert.... war ich auch, als ich die Kosten für die Räumung des Dreckes, den unsere zukünftigt "Studierte Elite" bei der ersten Besetzung (wieviel waren es jetzt beim 2. Versuch ??) hinterlassen hat, erfuhr. Wie haben früher die Kinder von wirklich nicht mit Reichtum gesegneten Eltern in KÜRZESTER Zeit studiert und promoviert...die hatten diese Unterstützungen nicht, wieso ist es der damaligen studierenden Generation gelungen, ordentliche Ärzte, Anwälte usw. zu werden..Aber wenn heute ein Vater zum anderen sagt: "sag mal, was ist Dein Kind, wenn es mit dem Studium fertig ist..? Antwort: "....auf jeden Fall ALT "

claudimaudi melden

Österreich geht unter Wieso wird bei Menschen gespart, die etwas aus ihrem Leben machen MÖCHTEN und nicht bei Menschen, die sowieso nur daheim rumsitzen und ihre Mindestsicherung abkassieren???
Man bekommt den Eindruck, dass sich eine Ausbildung in Österreich nicht mehr lohnt??
Wie dumm muss man eigentlich sein, eine Mindestsicherung einzuführen und dann bei der Ausbildung spart. Leute, es geht um unsere Zukunft!!! Wer zahlt in Zukunft viele Steuern??? Ein Akademiker oder ein oft alkoholabhängiger und/oder kettenrauchender, kaputter Mensch!?
Wer jammert denn ständig, dass es in Österreich zu wenig Akademiker gibt??? Durch die Kürzung der Familienbeihilfe wird die Zahl der Akademiker in Zukunft sinken!!!
Österreich schaufelt sich sein eigenes Grab!!!

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Re: Österreich geht unter wieso wird durch die Kürzung der Familienbeihilfen die Zahl der Akademiker sinken....vermehren die sich nur wenn die Kohle stimmt.....
Mit der Mindestsicherung bein ich voll auf Ihrer Linie, denn ich kenne auch einige Sozialschmarotzer. Aber ich würde an Ihrer Stelle trotzdem nicht so vom hohen Ross auf andere herabschauen, es gibt auch mehr oder weniger "kettenrauchende und alkoholabhängige"(ALT-)-Akademiker, welche NICHTS einzahlen... genauso gibt es diese von Ihnen so abfällig Angesprochenen auch im normalgebildetem Fußvolk, welches oft mehr an Steuerleistung durch trotzdem langejähiger Arbeit erbringt, als so mancher Akademiker, der wie in unserer Firma nicht einmal die primitivste Rechtschreibung beherrscht....

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