Falscher Bombenalarm in Stockholm: Regierungsviertel großräumig abgesperrt

Verdächtiges Aluminiumrohr war nur Messgerät

Bei dem mysteriösen Aluminiumrohr, das zu Absperrungen und Verkehrsbehinderungen in der Stockholmer Innenstadt geführt hatte, handelte es sich nicht um eine Bombe. Polizeisprecher Ulf Göranzon sagte, mittlerweile habe sich herausgestellt, dass es der zunächst verdächtigen Gegenstand ein Messgerät der Eisenbahnverwaltung war.

Nach dem Fund waren mitten in der morgendlichen Stoßzeit mehrere Straßenzüge zwischen dem Stockholmer Zentralplatz Sergels Torg und dem Reichstag abgesperrt worden. Die Absperrungen wurden mittlerweile aufgehoben, sagte Göranzon der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Unklar ist, warum zunächst weder den Kanalarbeitern noch der Polizei bekannt warm, dass an der Fundstelle der vermeintlichen Bombe ein Messgerät installiert war.

(apa/red)