Fakten von

Schwere Bombenexplosion in Mogadischu

Mindestens 20 Tote

Die somalische Hauptstadt Mogadischu ist am Samstag von einer schweren Bombenexplosion erschüttert worden. Ein Vertreter der Sicherheitsbehörden sagte, ein mit Sprengstoff beladener Lkw sei an einer belebten Straße vor einem Hotel explodiert. Es gebe Tote und Verletzte, Näheres sei zunächst noch nicht bekannt.

Für zahlreiche Anschläge in Somalia ist die islamistische Shabaab-Miliz verantwortlich. Truppen der Afrikanischen Union (AU) hatten die Miliz, die gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates kämpft, 2011 aus Mogadischu vertrieben. Die bewaffneten Rebellen kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen in dem Land am Horn von Afrika.

Bei dem schweren Selbstmordanschlag im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind der Polizei zufolge mehr als 20 Menschen getötet worden. Die meisten der Getöteten seien Zivilisten, sagte am Samstag der Polizist Mohamed Dahir. Zudem seien rund 40 Menschen verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer könnte demnach weiter ansteigen.

Augenzeugen berichteten, womöglich sei ein auch bei Regierungsmitarbeitern, Journalisten und aus dem Ausland zurückkehrenden Somalis beliebtes Hotel Ziel des Attentäters gewesen. Der Selbstmordattentäter hat sich demnach in einem Auto an einer belebten Kreuzung in die Luft gesprengt. Die Explosion habe umliegende Gebäude massiv beschädigt. Die Lage ist demnach chaotisch und unübersichtlich.