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Mitarbeiter müssen frieren

Zuckerberg lässt Büros auf 15 Grad kühlen – Um Produktivität zu steigern

Mafia Wars Hauptquartier © Bild: Corbis/ONLINE_YES

Frostige Stimmung bei Facebook? Facebook-Managerin Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben. Doch in einem Interview zur Promotion des Buchs sprach sie über die Kälte in den Facebook-Büroräumlichkeiten und seither hat die Presse kein anderes Thema mehr. Denn Sandberg erklärte, dass die Facebook-Zentrale nur 15 Grad „warm“ sei. Der Grund dafür ist unklar, aber es soll angeblich die Produktivität der Mitarbeiter steigern.

So würden die Mitarbeiter ständig beschäftigt bleiben, um nicht zu frieren. Auch Meetings würden so deutlich kürzer dauern. Ganz nebenbei erspart sich der Konzern so noch Ausgaben für die Heizung der Gebäude. Das ist allerdings nicht die einzige Maßnahme bei Facebook, um die Mitarbeiter produktiver zu machen. In der Zentrale bekommen alle Beschäftigten Gratis-Snacks aus Automaten. Der Nebeneffekt: Niemand muss das Gebäude verlassen, um Mittagessen zu gehen.

Ob das alles Sinn macht, ist hingegen sehr zweifelhaft. Denn der "Guardian“ berichtet, von einer Studie, der Cornell Universität in New York, die zeigte, dass Mitarbeiter die besten Arbeitsresultate bei 22 Grad Zimmertemperatur erreichen. Eine andere Studie derselben Universität kam sogar auf 25 Grad als Idealtemperatur. Zu viel Hitze und zu viel Kälte würden jedoch Energie kosten, da der Körper zusätzlich in den Erhalt der Körpertemperatur investieren müsse. Der „Guardian“ empfiehlt Zuckerberg deshalb, die Heizung rasch aufzudrehen.

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