Facebook-Diskussion von

Alf Poier über das
Roman Gregory-Posting

Facebook-Diskussion - Alf Poier über das
Roman Gregory-Posting © Bild: imago/SKATA

Alkbottle-Sänger Roman Gregory sorgte mit einem Facebook-Posting für Diskussion. Nun meldet sich Alf Poier zu Wort.

Alf Poier wollte sein neues Programm testen. So heißt es in einer Aussendung des Kabarettisten, die am Dienstag Bezug nimmt auf die Diskussion um seine Person.

Doch was war passiert? Alkbottle-Frontman Roman Gregory hatte auf seiner Facebook-Seite ein vermeintliches Zitat des Kabarettisten veröffentlicht, das für reichlich Empörung sorgte. Darin äußerte er sich zur Flüchtlings- und Regierungspolitik.

Auf News-Anfrage beim Manager von Alf Poier wurde auf die Aussendung verwiesen. Interviews gibt es nicht. In der Aussendung heißt es: "Ich wurde von einem guten Freund zum Krampus-Kränzchen der SPÖ Hietzing eingeladen, dort unterhielt ich mich auch mit dem Sänger Roman Gregory. Wir sprachen unter anderem über die Freiheit der Kunst und darüber, was heutzutage überhaupt noch auf der Bühne gesagt werden darf.

»Quasi ein Test für mein neues Programm«

Anhand von einigen satirisch-übertriebenen Beispielen äußerte ich mich zur gesellschaftlichen Situation. Quasi ein Test für mein neues Programm. Daraus machte Gregory ein Posting, das in seiner Wortwahl nicht den von mir getätigten Aussagen entspricht.

Wohl aber stimme ich mit Voltaire überein, der gemeint hat: "Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst." Das ist der unantastbare Geist der Aufklärung, zu dem ich mich bekenne."

» Ich möchte niemanden erklären was oder wem er oder sie zu wählen hat«

Der Alkbottle-Sänger Greogry betont auf Facebook: "Nicht falsch verstehen. Ich möchte niemanden erklären was oder wem er oder sie zu wählen hat. Ist jedem seine Sache. Den Umstand, dass ich für eine politische Partei musiziere werden mir bestimmt einige ankreiden. Kein Problem, halt ich aus und steh dazu. Auch wenn ich vieles, nein, sehr vieles nicht gutheißen kann, was da so passiert, wäre es in anderen Parteien auch nicht anders. Ich will im Leben kein Politiker sein. Aber wenn irgendwann diese schöne Welt den Bach runtergeht und wir alle in dem Dreck verrecken, den uns die Trumps, Putins, Orbans, Erdogans, Kurz‘ und all ihre gestopften, gierigen Hawara so anrichten, will ich zumindest sagen können, dass ich bis zum Schluss ein Mensch geblieben bin. Einer, der nicht nur sich selbst zugehört hat."

"Alfred, Alfons, Adolf?"

Die Diskussion scheint noch nicht beendet zu sein. So antwortete Gregory am Mittwoch auf das Statement von Alf Poier. "Ich wollte dir eigentlich nur zu deinem Statement zu unserem Gespräch danken. Ich wusste ja gar nicht, welchem Meister der Ironie ich da als Testperson für sein neues Programm dienen darf."

Kommentare

falls Alf Poier das gesagt hat, trifft er damit sicher bei sehr vielen Österreichern ins Schwarze. Er wäre einer der wenigen "NICHTROTARSCHKRIECHER"

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