F1-Teams für Start in Imola: WM-Kalender 2007 womöglich doch mit 18 Saisonrennen

Ferrari-Präsident setzte sich für San-Marino-GP ein Technische Neuerungen werden auf 2007 vorgezogen

Die Formel-1-Saison wird 2007 möglicherweise doch 18 statt nur 17 Rennen umfassen. Alle Rennställe haben sich bei einer Sitzung der Teams und Hersteller in Paris für einen erneuten Start beim GP von San Marino in Imola ausgesprochen. Voraussetzung ist, dass die geforderten Erneuerungs- und Umbauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden.

Das Rennen in Imola war zunächst ebenso gestrichen worden wie ein Rennen in Deutschland. Für Imola hatte sich zuletzt aber Ferrari-Präsident Luca di Montezemelo vehement eingesetzt. Sollte es nicht klappen, bemüht sich Japan um ein 2. Rennen. Suzuka wird 2007 von Fuji abgelöst. Fix ist, dass der GP von Belgien in Spa nach einem Jahr Pause wegen Umbauarbeiten hingegen in den Formel-1-Kalender zurückkehrt.

Bei der Sitzung in Paris wurden auch einige technische Zukunftsfragen besprochen. So wird es eine Arbeitsgruppe geben, die Kosteneinsparungen (Windtunnel etc.) konkret diskutiert. Außerdem einigten sich die Teams freiwillig darauf, Testfahrten schon 2007 auf 30.000 Kilometer pro Jahr zu beschränken. Auch das Einfrieren des Motorenreglements wird vorgezogen. Schon im kommenden Jahr sollen Motoren vom Stand Japan 2006 (Drehzahllimit 19.000 U/Min) verwendet werden, nach dem Suzuka-GP am 1. Oktober sollen die Motoren nicht mehr weiterentwickelt werden. (apa/red)