Fünfjährige vermissst von

Bundesheer im Einsatz

100 Pioniere und Drohnen mit Wärmebildkameras suchen nach Mädchen

Eine Bild des vermissten Mädchens. © Bild: APA/Polizei

Die Suche nach der fünfjährigen Franca im Kärntner Gailtal wird ausgeweitet. Das ist das Fazit einer Pressekonferenz, die auf Schloss Wasserleonburg bei Nötsch abgehalten wurde. Ab morgen, Mittwoch, werden die rund 250 Einsatzkräfte von zusätzlich 100 Pionieren aus Villach unterstützt. Überdies sollen Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt werden, um das vermisste Mädchen zu finden. Auch die Cobra ist laut Polizei im Einsatz.

Laut Einsatzleitung dürften die Temperaturen aufgrund eines Wetterumschwungs in der Nacht auf zehn Grad fallen, weshalb die Suche unvermindert fortgesetzt werden soll. Bis in die Nachtstunden werden Feuerwehr, Bergrettung und Hundestaffel mit 40 Vierbeinern das neun Quadratkilometer große Suchgebiet durchstreifen. Anschließend sollen wiederum Horchposten aufgestellt werden, um etwaige Rufe oder Schreie des Mädchens zu registrieren.

"Werden alles aufbieten, was möglich ist"

"Ich hoffe inständig, dass die Kleine lebend gefunden wird. Wir werden jedenfalls alles aufbieten, was möglich ist", sagte Bernd Riepan, Bezirkshauptmann von Villach-Land.

Seitens der Einsatzkräfte geht man mittlerweile von drei möglichen Szenarien aus. Erstens: Die kleine Franca könnte abgestürzt sein, sich verletzt haben und sich nicht alleine aus ihrer misslichen Lage befreien können. Zweitens: Das Mädchen hat sich auf den Weg nach Hause gemacht - wogegen spricht, dass das Anwesen der Familie bereits durchsucht worden ist. Und drittens: Sie könnte einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Die Suche in den karstigen Steilhängen des Dobratsch gestalte sich jedenfalls alles andere als einfach.

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