Best of Austria

Exporte: Erst die Produkte, jetzt immer mehr Know-how

Produkte „Made in Austria“ sind weltweit gefragt. Doch zum heimlichen Exportschlager entwickeln sich jetzt vermehrt Dienstleistungen.

Best of Austria - Exporte: Erst die Produkte, jetzt immer mehr Know-how © Bild: iStock

Von Milch bis zu Maschinenteilen, von Mineralwasser bis Motoren – österreichische Waren sind weltweit gefragt. Doch nicht nur Produkte, sondern auch Dienstleistungen „Made in Austria“ haben Fans rund um den Erdball – Tendenz stark steigend.

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Bereits knapp 30 Prozent der Ausfuhren, in Summe sind dies rund 53 Mrd. Euro, entfallen auf Dienstleistungen. Und Experten sind sich einig: In Zukunft werden Exporte von Wissen und Know-how eine immer größere Rolle spielen.

Bereits in den vergangenen zwei Jahren stiegen die Ausfuhren von beispielsweise Kommunikations- und Transporttechnologie, Ingenieurs- und Umwelttechnik-Wissen, mit jeweils rund vier Prozent höher als die Warenexporte. Diese Entwicklung wird sich künftig vor allem durch die Digitalisierung noch verstärken. Um die damit verbundenen Chancen zu nutzen, hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) die Initiative „Best of Austria“ gestartet. Diese soll heimischen Unternehmen den Weg in ausländische Märkte ebnen.

Schon jetzt sind zehn Prozent aller heimischen Unternehmen im Ausland aktiv, bei der Exportquote von Dienstleistungen liegt Österreich auf Rang zehn unter allen exportierenden Ländern weltweit. Dieses Ergebnis noch zu steigern, ist das Ziel von „Best of Austria“. Der Einsatz lohnt sich, denn die internationale Nachfrage nach Expertise in technischen und kreativen Bereichen – Umwelttechnik, erneuerbare Energien, Logistik- und Baudienstleistungen, Engineering, Software, Architektur und Design – bietet großes Potential. Und das hat enorme wirtschaftliche Bedeutung. Denn oft ziehen Pläne und Konzepte auch entsprechende Waren-Lieferungen und Bauleistungen nach sich. Das Industriewissenschaftliche Institut hat errechnet, dass jede zusätzliche Million Euro an exportierten Dienstleistungen eine Wertschöpfung von 0,8 Mio. Euro im Inland bringt und 17 neue Arbeitsplätze schafft.

„Best-of-Austria“-Betriebe wie Saubermacher, Pöttinger Landtechnik und Salzburg Milch haben bereits erkannt, welche Chancen im Export liegen. Damit es noch mehr werden, stellt das BMLFUW entsprechende internationale Kontakte her, öffnet weltweit Türen, unterstützt mit Informationen und holt erfolgreiche Unternehmen vor den Vorhang.

Weitere Infos und Tipps auf:
www.bestofaustria.at
www.bmlfuw.gv.at
www.aussenwirtschaft.at

Entgeltliche Einschaltung des BMLFUW

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