Explosion in St. Petersburg: Sechs Verletzte in einem Restaurant einer Fast-Food-Kette

Polizei geht offenbar von "Rowdytum" aus

Explosion in St. Petersburg: Sechs Verletzte in einem Restaurant einer Fast-Food-Kette

Die Täter hatten die Bombe offenbar in einer Tasche unter einem Tisch versteckt. Der Radiosender Echo Moskau zitierte einen Zeugen mit der Aussage, der Sprengsatz sei in der Handtasche eines Gastes explodiert. Die Wucht der Explosion habe die Fenster der Filiale auf der Hauptstraße St. Petersburgs, dem Newski Prospekt, herausgeschlagen, hieß es.

Ein Polizeisprecher in der nordwestrussischen Stadt sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, die Beschaffenheit und die Größe der Bombe seien noch nicht bekannt. Durch die Explosion sei die Decke des Schnellrestaurants teilweise zerstört worden.

McDonald's-Filialen in Russland sind in der Vergangenheit häufig Ziel krimineller Banden und Terroristen geworden. Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Filiale in Moskau wurde 2002 ein Mensch getötet. Im Zusammenhang mit der Tat wurden später mehrere Tschetschenen verurteilt.

Offiziell wurden zur möglichen Urheberschaft der Explosion in St. Petersburg keine Angaben gemacht. Die Nachrichtenagentur Interfax meldete unter Berufung auf einen nicht näher bezeichneten Polizeibeamten, die Ermittler gingen von "Rowdytum" aus.

(apa/red)