Explosion auf den Philippinen: Zahlreiche Opfer bei Anschlag auf belebten Busbahnhof

Ein Kind war sofort tot, mehrere wurden verletzt Muslimische Rebellen kämpfen für Unabhängigkeit

Explosion auf den Philippinen: Zahlreiche Opfer bei Anschlag auf belebten Busbahnhof

Bei einem Bombenanschlag in einem Busbahnhof auf den Philippinen sind nach Polizeiangaben drei Menschen getötet und 20 verletzt worden. Die Explosion ereignete sich in Cotabato-Stadt, dem politischen und wirtschaftlichen Zentrum der muslimischen Region im Süden des Landes. Ein Kind sei auf der Stelle tot gewesen und unter den Verletzten seien weitere vier Kinder, hieß es.

Am Ort der Explosion wurden den Angaben zufolge Teile eines selbst gebauten Sprengsatzes gefunden. "Wir versuchen noch, das Motiv herauszufinden, können aber die Möglichkeit eines terroristischen Anschlags nicht ausschließen", sagte der Polizeichef. Seit einer Explosion, bei der eine offenbar vorzeitig detonierte Bombe im vergangenen Monat zwei Menschen getötet hatte, habe es entsprechende Drohungen gegeben.

Im Süden der Philippinen kämpfen muslimische Rebellen seit Jahrzehnten für eine Unabhängigkeit von der Zentralregierung des überwiegend katholischen Landes.
(apa/red)