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Experten beraten bei Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam

18.000 Teilnehmer erwartet

Rund 18.000 Experten beraten auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam ab Montag über Wege für eine Beendigung der Epidemie bis 2030. Es gebe besorgniserregende Rückschläge bei der Bekämpfung, warnte die Präsidentin der Internationalen Aids-Gesellschaft, Linda Gail-Bekker, vor Beginn des Treffens in Amsterdam.

"In benachbarten Ländern und in Regionen weltweit sehen wir erneut, dass die Epidemie weiter zunimmt." Das weltweit größte Experten-Treffen zu HIV und Aids dauert bis Freitag und steht unter dem Motto: "Barrieren durchbrechen - Brücken bauen". Auch die UN hatten kürzlich vor Rückschlägen in der Bekämpfung der Immunschwäche gewarnt. In vielen Ländern vor allem in Osteuropa und Asien nehme die Zahl der Neuinfektionen stark zu. Die UN hatten sich das Ende der Epidemie bis zum Jahr 2030 als Ziel gesetzt. 2017 hatten sich 1,8 Millionen Menschen neu infiziert. Es gibt weltweit rund 37 Millionen HIV-Infizierte, die meisten leben in Afrika. Jedes Jahr sterben knapp eine Million Menschen an Aids.

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